Julia Retzlaff Landtagsabgeordnete

Julia Retzlaff

Julia Retzlaff

Kontakt
Landtag
SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag
Hannah-Arendt-Platz 1
30159 Hannover
Wahlkreisbüro
Schloßstraße 8
38100 Braunschweig
phonewebsiteemailfacebookinstagram

Julia Retzlaff

website
Braunschweig-Nord 1

Biografie

Porträt

Geboren 1978 in Braunschweig. 2004 Studium der Neueren Geschichte, Soziologie und Deutsche Literaturwissenschaften als Magistra Artium (M.A.) an der Technischen Universität Braunschweig abgeschlossen.

2004-2007 Arbeit bei der SPD-Stadtverordnetenfraktion in Offenbach am Main  als Fraktionsassistentin, 2007-2009 Mitarbeiterin im Marketing und Vertrieb eines IT-Dienstleisters in Braunschweig. Seit 2009 Angestellte bei der Braunschweiger Verkehrs-GmbH (BSVG), zuletzt als Bereichsleiterin für Marketing, Vertrieb und Kundenservice.

Mitglied des Niedersächsischen Landtags der 19. Wahlperiode (seit 08. November 2022).

Steckbrief

  • Bereichsleiterin Marketing, Vertrieb und Kundenservice
  • Sprecherin für Arbeitspolitik
  • Mitglied im Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung
  • Mitglied im Petitionsausschuss

Kommunale Mandate und Funktionen

  • Mitglied der Verbandsversammlung im Regionalverband Großraum Braunschweig, stellv. Vorsitzende der SPD-Fraktion und verkehrspolitische Sprecherin
  • Mitglied im Stadtbezirksrat Nördliche Schunter-/Okeraue der Stadt Braunschweig, stellv. Vorsitzende der SPD-Fraktion

Pressemitteilungen

Pressemitteilung Nr. 19/688
4. März 2026
Deutschland braucht in den kommenden Jahren dringend Arbeits- und Fachkräfte. Gleichzeitig schränkt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt den Zugang zu Integrations- und Sprachkursen deutlich ein. Das trifft auch Träger in Niedersachsen und erschwert vielen Menschen den Start in Arbeit und Ausbildung. Mit dem am (heutigen) Mittwoch eingebrachten Antrag sollen die Kurse dauerhaft auskömmlich finanziert werden. Julia Retzlaff, arbeitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, kritisiert Dobrindts Entscheidung deutlich: „Wer Menschen den Zugang zu Sprachkursen verwehrt, verhindert Integration von Anfang an. Das können wir uns wirtschaftlich und gesellschaftlich nicht leisten.“ Die Einschränkungen durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge führen dazu, dass Kurse ausfallen oder nicht starten. Für viele Geflüchtete und Zugewanderte verlängert sich dadurch der Weg in Beschäftigung unnötig. „Sprache ist der Schlüssel zu Arbeit, Ausbildung und gesellschaftlicher Teilhabe“, so Retzlaff. „Wer Deutsch lernt, findet schneller einen Job und übernimmt Verantwortung. Wer warten muss, bleibt länger außen vor.“ Der Niedersächsische Landtag bittet die Landesregierung, sich beim Bund für eine Kurskorrektur einzusetzen. Retzlaff fordert: „Der Bund muss den Zulassungsstopp sofort zurücknehmen und die Kurse dauerhaft auskömmlich finanzieren. Sprachförderung ist keine Sozialleistung, sondern eine Investition in unsere wirtschaftliche Zukunft.“ Retzlaff betont: „Wer heute bei Sprachkursen spart, riskiert morgen höhere soziale und wirtschaftliche Kosten. Integration gelingt durch Teilhabe. Teilhabe beginnt mit Arbeit und für gute Arbeit braucht man die deutsche Sprache.“
website
Retzlaff: Sprachkurse sichern – Integration ermöglichen