Pressemitteilung Nr. 19/707

Lange und Lansmann: Verlässliche Kita-Finanzierung ist starkes Signal für Familien, Kommunen und Fachkräfte

Pressemitteilung Nr. 19/707

Die Einigung zwischen Landesregierung und kommunalen Spitzenverbänden über zusätzliche 290 Millionen Euro jährlich für die Kindertagesbetreuung ist aus Sicht der SPD-Landtagsfraktion ein wichtiger Durchbruch für mehr Planungssicherheit und Qualität in Niedersachsens Kitas.

Dazu erklärt die Sprecherin für frühkindliche Bildung, Corinna Lange: „Die Vereinbarung ist ein starkes Signal für unsere Kommunen und vor allem für die Familien im Land. Mit der dynamisierten Finanzierung stellen wir sicher, dass steigende Kosten nicht länger zulasten der Qualität gehen. Gute frühkindliche Bildung darf nicht vom Kassenstand abhängen – sie ist eine zentrale Zukunftsinvestition.“

Besonders wichtig sei die geplante Kopplung der Finanzhilfe an Tarifsteigerungen. Damit werde ein strukturelles Problem gelöst, das viele Träger und Kommunen in den vergangenen Jahren belastet habe.

Die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Kirsikka Lansmann, ergänzt: „Die Einigung schafft endlich die notwendige Verlässlichkeit für Träger und Beschäftigte. Wer gute Fachkräfte halten und gewinnen will, braucht stabile Rahmenbedingungen. Genau das erreichen wir mit dieser langfristigen Absicherung der Finanzierung.“

Zugleich unterstreicht Lange, dass die zusätzlichen Mittel Teil eines umfassenden Engagements des Landes seien: „Mit insgesamt rund 1,75 Milliarden Euro jährlich für Personalkosten und weiteren Programmen für Qualität, Sprachbildung und Ausbildung zeigt das Land klar: Frühkindliche Bildung hat höchste Priorität. Die jetzt vereinbarte Aufstockung ist der richtige nächste Schritt.“

Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt ausdrücklich, dass die Mittel künftig unbürokratischer bereitgestellt werden sollen und in eine weiterentwickelte Finanzhilfe einfließen. Dies entlaste die Kommunen spürbar und stärke zugleich die Qualität in den Einrichtungen.

„Diese Einigung ist ein gutes Beispiel dafür, wie Land und Kommunen gemeinsam Verantwortung übernehmen“, betont Lansmann. „Davon profitieren am Ende die Kinder – und das ist das Entscheidende.“