PRESSEMITTEILUNGEN PRESSEMITTEILUNGEN Im Pressebereich informieren wir über Nachrichten und Ereignisse aus dem Parlament sowie über die Arbeit der SPD-Landtagsfraktion. Hier gibt es regelmäßig neue Meldungen aus den Ausschüssen und dem Plenum sowie zu Veranstaltungen. SUCHENNach Abgeordneten filternMatthias ArendsBrian BaatzschJan-Philipp BeckDaniela BehrensNico BloemMarcus BosseChristoph BratmannMarkus BrinkmannJörn DomeierOliver EbkenKarin EmkenMarten GädeImmacolata GlosemeyerConstantin GroschThore GüldnerThordies HanischFrank HenningAntonia HillbergGerd HujahnRüdiger KauroffStefan KleinRené KopkaAndrea KötterDeniz KurkuCorinna LangeKirsikka LansmannDr. Silke LesemannDr. Dörte LiebetruthOlaf LiesKarin LogemannOliver LottkeKarola MargrafBjörn MeyerPhilipp MeynHanna NaberWiebke OsigusSebastian PennoStefan PolitzeGuido PottUlf PrangeAndrea PrellJan Henner PutzierJulia RetzlaffAlexander SaadeJulius SchneiderJan SchröderDoris Schröder-KöpfClaudia SchüßlerAnnette SchützeWiard SiebelsSabine TippeltGrant Hendrik TonneUli WatermannStephan WeilChristoph WillekeTim-Julian WookSebastian ZinkeNach Jahr filtern20262025202420232022202120202019201820172016 Lansmann: Gute Schule braucht starke Teams und moderne Ausstattung Pressemitteilung Nr. 19/861 18. September 2026 Der Doppelhaushalt 2027/2028 stärkt Niedersachsens Schulen mit mehr Personal, verlässlicher digitaler Ausstattung und zusätzlichen Spielräumen vor Ort. Für die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Kirsikka Lansmann, setzt das Land damit an entscheidenden Stellen des Schulalltags an. „Gute Schule braucht vor allem Menschen, die Zeit für Kinder und Jugendliche haben. Deshalb ist es richtig, dass wir nicht nur 1.805 zusätzliche Lehrkräftestellen schaffen, sondern auch die Teams rund um die Lehrkräfte deutlich verstärken. Bis 2028 kommen 200 zusätzliche Stellen für die Schulsozialarbeit und weitere 200 Stellen für pädagogische und therapeutische Fachkräfte in der inklusiven Bildung hinzu. So bekommen Schülerinnen und Schüler schneller die Unterstützung, die sie brauchen – und Lehrkräfte können sich stärker auf guten Unterricht konzentrieren.“ Wook: Weimers Medienpläne zeigen – er bleibt eine Fehlbesetzung Pressemitteilung Nr. 19/860 17. September 2026 Zu den Überlegungen von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, das ZDF zu privatisieren und die Zahl der ARD-Landesrundfunkanstalten drastisch zu reduzieren, erklärt Tim Wook, medienpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Niedersachsen: „Wolfram Weimer ist als Kulturstaatsminister eine Fehlbesetzung. Wer das ZDF privatisieren, Radio Bremen von der Landkarte tilgen und die föderale Rundfunkordnung zerschlagen will, greift die Medienvielfalt in unserem Land frontal an. Für uns ist klar: Wir brauchen unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Bei allem Reformbedarf – Radio Bremen und das ZDF sind nicht verhandelbar. Weimers Zentralisierungspläne wären gerade für ein Flächenland wie Niedersachsen fatal. Insbesondere der NDR trägt mit seinen Regionalstudios in der Fläche zur Medienvielfalt bei. Diese Vielfalt zeigt das Land in seinen Facetten, stärkt öffentliche Debatten, schafft unterschiedliche journalistische Perspektiven und gibt regionalen Themen Raum. Wer den Rundfunk immer stärker zentralisiert, riskiert, dass ganze Regionen weniger journalistische Aufmerksamkeit bekommen. Von der Küste bis zum Harz, vom Emsland bis ins Wendland brauchen die Menschen Journalismus, der ihre Lebenswirklichkeit kennt. Starke und unbequeme journalistische Medien sind zudem in Zeiten von Desinformation, Deepfakes und der Macht internationaler Plattformkonzerne für unsere Demokratie unverzichtbar. Genau deshalb werden sie von Extremisten ja auch immer wieder grundsätzlich in Frage gestellt. Natürlich muss sich auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk weiterentwickeln. Die Länder haben dazu gerade einen Reformstaatsvertrag mit mehr Zusammenarbeit und effizienteren Strukturen in Kraft gesetzt. Reform bedeutet aber nicht Privatisierung, Abwicklung und Zentralisierung. Außerdem ist Rundfunkpolitik immer noch Sache der Länder. Weimer hat weder das ZDF zu verkaufen noch Landesrundfunkanstalten abzuwickeln. Besonders fragwürdig sind seine Pläne angesichts der wirtschaftlichen Verbindungen Weimers in die Verlagswelt und bemerkenswerte Sponsoringpakete seiner Media Group. Ein Staatsminister mit derart ungeklärten Verbindungen zu einem privaten Medienunternehmen sollte öffentlich-rechtliche Angebote nicht als lästige Konkurrenz behandeln. Weimer muss seine Pläne zurücknehmen und vollständige Transparenz herstellen. Eine vielfältige Medienlandschaft braucht starke öffentlich-rechtliche Angebote ebenso wie starke Zeitungen, private Rundfunkanbieter und digitale Medien. Wer diese Vielfalt schwächt, hat im Amt des Kulturstaatsministers nichts verloren.“ Schröder: Politiker haben bei Staatsanwaltschaften keine Sonderrechte Pressemitteilung Nr. 19/859 16. September 2026 Justizministerin Kathrin Wahlmann hat am (heutigen) Mittwoch den Rechtsausschuss des Landtags zu den Ermittlungen gegen den gescheiterten hannoverschen CDU-Oberbürgermeisterkandidaten Peter Karst und den SPD-Spitzenkandidaten bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin, Steffen Krach, unterrichtet. Bei beiden gab es kurz vor den Wahlen Untersuchungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft. Dazu sagt der stellvertretende justizpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jan Schröder: „Die Ministerin hat deutlich gemacht: Die Justiz in unserem Land geht ihren Aufgaben nach und wir sollten sie ihre Arbeit machen lassen. Dazu gehört, dass Staatsanwaltschaften festlegen, zu welchem Zeitpunkt sie Untersuchungen für notwendig halten. Politiker haben dabei keine Sonderrechte. Die Opposition spekuliert über eine zeitliche Verbindung zwischen den Durchsuchungen und den Wahlen. Dabei sollte sie sich fragen, was passiert wäre, hätte die Justiz mit den Untersuchungen bis direkt nach der Wahl abgewartet.“ Bratmann: Brauchen in Niedersachsen kein norddeutsches Stuttgart 21 Pressemitteilung Nr. 19/858 16. September 2026 Die SPD-Fraktion im Landtag sieht die Einigung im Bundestag auf den Bau einer neuen Bahntrasse zwischen Hamburg und Hannover kritisch. „Mit den aktuellen Plänen drohen große Teile Niedersachsens über Jahrzehnte zugunsten eines vagen Zukunftsversprechens weiter abgehängt zu werden“, sagte der SPD-Verkehrspolitiker Christoph Bratmann am (heutigen) Mittwoch. „Wir brauchen kein norddeutsches Stuttgart 21, sondern eine Sanierung mit Realismus, Augenmaß und Blick auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort“, erklärte der Landtagsabgeordnete. Politze: Payandeh steht für ein faires Miteinander in Niedersachsen Pressemitteilung Nr. 19/857 15. September 2026 Zur Berufung von Dr. Mehrdad Payandeh zum neuen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe sagt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Stefan Politze: „Ich gratuliere Mehrdad Payandeh zu seiner neuen Aufgabe. Mit ihm übernimmt ein überzeugter Streiter für ein gutes und faires Miteinander in Niedersachsen. Sein langjähriger Einsatz für demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt sind beste Voraussetzungen für dieses Ehrenamt. Payandeh übernimmt von Deniz Kurku zudem ein bestens bestelltes Feld. Ich danke Deniz für seinen unermüdlichen Einsatz für Teilhabe, Vielfalt und gegenseitigen Respekt, insbesondere für Heimatvertriebene, Spätaussiedler, Zugewanderte und Menschen mit Migrationsgeschichte. Diese Menschen und diese Werte haben Niedersachsen stark gemacht“. Pott: Klimaanpassung ist konkrete Daseinsvorsorge Pressemitteilung Nr. 19/856 15. September 2026 Die niedersächsische Landesregierung hat am (heutigen) Dienstag die Fortschreibung der Klimaanpassungsstrategie auf den Weg gebracht. Die Strategie aus dem Jahr 2021 wird damit erstmals umfassend weiterentwickelt und an die zunehmenden Folgen des Klimawandels angepasst. „Die Folgen des Klimawandels sind in Niedersachsen längst Realität. Hitze, Dürre, Starkregen und Hochwasser treffen die Menschen unmittelbar und stellen unsere Kommunen, die Landwirtschaft und unsere Infrastruktur vor große Herausforderungen“, sagt der klimaschutzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Guido Pott. „Deshalb ist es richtig, dass Niedersachsen seine Klimaanpassungsstrategie konsequent weiterentwickelt. Klimaanpassung ist konkrete Daseinsvorsorge.“ Politze: Unsere Abgeordneten haben vor Ort überzeugt Pressemitteilung Nr. 19/855 14. September 2026 Die Kommunalwahl in Niedersachsen ist für mehrere Abgeordnete der SPD-Landtagsfraktion erfolgreich verlaufen. Oliver Lottke wurde bereits im ersten Wahlgang zum Bürgermeister der Gemeinde Loxstedt gewählt. Auch René Kopka setzte sich bei der Bürgermeisterwahl in Einbeck direkt durch. Ulf Prange, Jan Henner Putzier, Sebastian Zinke und Brian Baatzsch haben den Sprung in die Stichwahl geschafft. „Ich gratuliere Oliver Lottke und René Kopka herzlich zu ihren Wahlerfolgen. Beide haben die Menschen vor Ort überzeugt und großes Vertrauen für die kommenden Jahre erhalten. Das zeigt auch, wie eng unsere Abgeordneten mit ihren Städten und Gemeinden verbunden sind“, sagt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Stefan Politze. Retzlaff: Frauen dürfen auf dem Arbeitsmarkt nicht länger draufzahlen Pressemitteilung Nr. 19/854 11. September 2026 Frauen verdienen in im bundesdeutschen Durchschnitt und auch in Niedersachsen noch immer deutlich weniger als Männer. Der Gender Pay Gap lag 2025 bei rund 16 Prozent. Im Schnitt erhalten Frauen damit pro Stunde 4,10 Euro weniger als ihre männlichen Pendants. Die Regierungsfraktionen aus SPD und Grünen wollen deshalb mit dem am (heutigen) Freitag eingebrachte Antrag die Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt weiter verbessern und bestehende Hürden abbauen. „Dass Frauen im Schnitt noch immer deutlich weniger verdienen, können wir nicht hinnehmen. Hinter der Lohnlücke stehen oft ganz konkrete Hürden: Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit, übernehmen mehr Sorgearbeit und haben schlechtere Chancen auf gut bezahlte Führungspositionen. Diese Strukturen wollen und müssen wir verändern“, sagt die arbeitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Julia Retzlaff. Hanisch: Geothermie bietet Niedersachsen viele gute Chancen Pressemitteilung Nr. 19/853 11. September 2026 Die SPD-Landtagsfraktion will die Erdwärme-Nutzung in Niedersachsen voranbringen. Gemeinsam mit den Grünen hat sie am (heutigen) Freitag einen entsprechenden Entschließungsantrag in den Landtag eingebracht. Die Regierungsfraktionen zielen darauf ab, das Potenzial im Land – wie bestehende Erdöl- und Erdgasbohrungen, bereits gesammelte Geodaten und Know-how – besser nutzbar zu machen. Dazu setzen die Koalitionäre auf verlässliche Rahmenbedingungen für Kommunen und Stadtwerke sowie den Abbau von Hürden. „Wenn wir bezahlbare Wärme und eine verlässliche Energieversorgung wollen, müssen wir die Potenziale vor der eigenen Haustür nutzen“, sagt die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Thordies Hanisch. Tiefengeothermie nutzt die Wärme aus großer Tiefe für eine beständige Wärmeversorgung. „Tiefengeothermie liefert nicht nur Wärme unabhängig von Wetter und Weltmarkt, sie ist auch eine Chance für Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Niedersachsen hat hierfür beste Voraussetzungen – wir müssen sie aber auch nutzen“, erklärt Hanisch. 1 / 259
Lansmann: Gute Schule braucht starke Teams und moderne Ausstattung Pressemitteilung Nr. 19/861 18. September 2026 Der Doppelhaushalt 2027/2028 stärkt Niedersachsens Schulen mit mehr Personal, verlässlicher digitaler Ausstattung und zusätzlichen Spielräumen vor Ort. Für die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Kirsikka Lansmann, setzt das Land damit an entscheidenden Stellen des Schulalltags an. „Gute Schule braucht vor allem Menschen, die Zeit für Kinder und Jugendliche haben. Deshalb ist es richtig, dass wir nicht nur 1.805 zusätzliche Lehrkräftestellen schaffen, sondern auch die Teams rund um die Lehrkräfte deutlich verstärken. Bis 2028 kommen 200 zusätzliche Stellen für die Schulsozialarbeit und weitere 200 Stellen für pädagogische und therapeutische Fachkräfte in der inklusiven Bildung hinzu. So bekommen Schülerinnen und Schüler schneller die Unterstützung, die sie brauchen – und Lehrkräfte können sich stärker auf guten Unterricht konzentrieren.“
Wook: Weimers Medienpläne zeigen – er bleibt eine Fehlbesetzung Pressemitteilung Nr. 19/860 17. September 2026 Zu den Überlegungen von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer, das ZDF zu privatisieren und die Zahl der ARD-Landesrundfunkanstalten drastisch zu reduzieren, erklärt Tim Wook, medienpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Niedersachsen: „Wolfram Weimer ist als Kulturstaatsminister eine Fehlbesetzung. Wer das ZDF privatisieren, Radio Bremen von der Landkarte tilgen und die föderale Rundfunkordnung zerschlagen will, greift die Medienvielfalt in unserem Land frontal an. Für uns ist klar: Wir brauchen unseren öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Bei allem Reformbedarf – Radio Bremen und das ZDF sind nicht verhandelbar. Weimers Zentralisierungspläne wären gerade für ein Flächenland wie Niedersachsen fatal. Insbesondere der NDR trägt mit seinen Regionalstudios in der Fläche zur Medienvielfalt bei. Diese Vielfalt zeigt das Land in seinen Facetten, stärkt öffentliche Debatten, schafft unterschiedliche journalistische Perspektiven und gibt regionalen Themen Raum. Wer den Rundfunk immer stärker zentralisiert, riskiert, dass ganze Regionen weniger journalistische Aufmerksamkeit bekommen. Von der Küste bis zum Harz, vom Emsland bis ins Wendland brauchen die Menschen Journalismus, der ihre Lebenswirklichkeit kennt. Starke und unbequeme journalistische Medien sind zudem in Zeiten von Desinformation, Deepfakes und der Macht internationaler Plattformkonzerne für unsere Demokratie unverzichtbar. Genau deshalb werden sie von Extremisten ja auch immer wieder grundsätzlich in Frage gestellt. Natürlich muss sich auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk weiterentwickeln. Die Länder haben dazu gerade einen Reformstaatsvertrag mit mehr Zusammenarbeit und effizienteren Strukturen in Kraft gesetzt. Reform bedeutet aber nicht Privatisierung, Abwicklung und Zentralisierung. Außerdem ist Rundfunkpolitik immer noch Sache der Länder. Weimer hat weder das ZDF zu verkaufen noch Landesrundfunkanstalten abzuwickeln. Besonders fragwürdig sind seine Pläne angesichts der wirtschaftlichen Verbindungen Weimers in die Verlagswelt und bemerkenswerte Sponsoringpakete seiner Media Group. Ein Staatsminister mit derart ungeklärten Verbindungen zu einem privaten Medienunternehmen sollte öffentlich-rechtliche Angebote nicht als lästige Konkurrenz behandeln. Weimer muss seine Pläne zurücknehmen und vollständige Transparenz herstellen. Eine vielfältige Medienlandschaft braucht starke öffentlich-rechtliche Angebote ebenso wie starke Zeitungen, private Rundfunkanbieter und digitale Medien. Wer diese Vielfalt schwächt, hat im Amt des Kulturstaatsministers nichts verloren.“
Schröder: Politiker haben bei Staatsanwaltschaften keine Sonderrechte Pressemitteilung Nr. 19/859 16. September 2026 Justizministerin Kathrin Wahlmann hat am (heutigen) Mittwoch den Rechtsausschuss des Landtags zu den Ermittlungen gegen den gescheiterten hannoverschen CDU-Oberbürgermeisterkandidaten Peter Karst und den SPD-Spitzenkandidaten bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin, Steffen Krach, unterrichtet. Bei beiden gab es kurz vor den Wahlen Untersuchungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft. Dazu sagt der stellvertretende justizpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jan Schröder: „Die Ministerin hat deutlich gemacht: Die Justiz in unserem Land geht ihren Aufgaben nach und wir sollten sie ihre Arbeit machen lassen. Dazu gehört, dass Staatsanwaltschaften festlegen, zu welchem Zeitpunkt sie Untersuchungen für notwendig halten. Politiker haben dabei keine Sonderrechte. Die Opposition spekuliert über eine zeitliche Verbindung zwischen den Durchsuchungen und den Wahlen. Dabei sollte sie sich fragen, was passiert wäre, hätte die Justiz mit den Untersuchungen bis direkt nach der Wahl abgewartet.“
Bratmann: Brauchen in Niedersachsen kein norddeutsches Stuttgart 21 Pressemitteilung Nr. 19/858 16. September 2026 Die SPD-Fraktion im Landtag sieht die Einigung im Bundestag auf den Bau einer neuen Bahntrasse zwischen Hamburg und Hannover kritisch. „Mit den aktuellen Plänen drohen große Teile Niedersachsens über Jahrzehnte zugunsten eines vagen Zukunftsversprechens weiter abgehängt zu werden“, sagte der SPD-Verkehrspolitiker Christoph Bratmann am (heutigen) Mittwoch. „Wir brauchen kein norddeutsches Stuttgart 21, sondern eine Sanierung mit Realismus, Augenmaß und Blick auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort“, erklärte der Landtagsabgeordnete.
Politze: Payandeh steht für ein faires Miteinander in Niedersachsen Pressemitteilung Nr. 19/857 15. September 2026 Zur Berufung von Dr. Mehrdad Payandeh zum neuen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe sagt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Stefan Politze: „Ich gratuliere Mehrdad Payandeh zu seiner neuen Aufgabe. Mit ihm übernimmt ein überzeugter Streiter für ein gutes und faires Miteinander in Niedersachsen. Sein langjähriger Einsatz für demokratische Werte und gesellschaftlichen Zusammenhalt sind beste Voraussetzungen für dieses Ehrenamt. Payandeh übernimmt von Deniz Kurku zudem ein bestens bestelltes Feld. Ich danke Deniz für seinen unermüdlichen Einsatz für Teilhabe, Vielfalt und gegenseitigen Respekt, insbesondere für Heimatvertriebene, Spätaussiedler, Zugewanderte und Menschen mit Migrationsgeschichte. Diese Menschen und diese Werte haben Niedersachsen stark gemacht“.
Pott: Klimaanpassung ist konkrete Daseinsvorsorge Pressemitteilung Nr. 19/856 15. September 2026 Die niedersächsische Landesregierung hat am (heutigen) Dienstag die Fortschreibung der Klimaanpassungsstrategie auf den Weg gebracht. Die Strategie aus dem Jahr 2021 wird damit erstmals umfassend weiterentwickelt und an die zunehmenden Folgen des Klimawandels angepasst. „Die Folgen des Klimawandels sind in Niedersachsen längst Realität. Hitze, Dürre, Starkregen und Hochwasser treffen die Menschen unmittelbar und stellen unsere Kommunen, die Landwirtschaft und unsere Infrastruktur vor große Herausforderungen“, sagt der klimaschutzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Guido Pott. „Deshalb ist es richtig, dass Niedersachsen seine Klimaanpassungsstrategie konsequent weiterentwickelt. Klimaanpassung ist konkrete Daseinsvorsorge.“
Politze: Unsere Abgeordneten haben vor Ort überzeugt Pressemitteilung Nr. 19/855 14. September 2026 Die Kommunalwahl in Niedersachsen ist für mehrere Abgeordnete der SPD-Landtagsfraktion erfolgreich verlaufen. Oliver Lottke wurde bereits im ersten Wahlgang zum Bürgermeister der Gemeinde Loxstedt gewählt. Auch René Kopka setzte sich bei der Bürgermeisterwahl in Einbeck direkt durch. Ulf Prange, Jan Henner Putzier, Sebastian Zinke und Brian Baatzsch haben den Sprung in die Stichwahl geschafft. „Ich gratuliere Oliver Lottke und René Kopka herzlich zu ihren Wahlerfolgen. Beide haben die Menschen vor Ort überzeugt und großes Vertrauen für die kommenden Jahre erhalten. Das zeigt auch, wie eng unsere Abgeordneten mit ihren Städten und Gemeinden verbunden sind“, sagt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Stefan Politze.
Retzlaff: Frauen dürfen auf dem Arbeitsmarkt nicht länger draufzahlen Pressemitteilung Nr. 19/854 11. September 2026 Frauen verdienen in im bundesdeutschen Durchschnitt und auch in Niedersachsen noch immer deutlich weniger als Männer. Der Gender Pay Gap lag 2025 bei rund 16 Prozent. Im Schnitt erhalten Frauen damit pro Stunde 4,10 Euro weniger als ihre männlichen Pendants. Die Regierungsfraktionen aus SPD und Grünen wollen deshalb mit dem am (heutigen) Freitag eingebrachte Antrag die Chancen von Frauen auf dem Arbeitsmarkt weiter verbessern und bestehende Hürden abbauen. „Dass Frauen im Schnitt noch immer deutlich weniger verdienen, können wir nicht hinnehmen. Hinter der Lohnlücke stehen oft ganz konkrete Hürden: Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit, übernehmen mehr Sorgearbeit und haben schlechtere Chancen auf gut bezahlte Führungspositionen. Diese Strukturen wollen und müssen wir verändern“, sagt die arbeitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Julia Retzlaff.
Hanisch: Geothermie bietet Niedersachsen viele gute Chancen Pressemitteilung Nr. 19/853 11. September 2026 Die SPD-Landtagsfraktion will die Erdwärme-Nutzung in Niedersachsen voranbringen. Gemeinsam mit den Grünen hat sie am (heutigen) Freitag einen entsprechenden Entschließungsantrag in den Landtag eingebracht. Die Regierungsfraktionen zielen darauf ab, das Potenzial im Land – wie bestehende Erdöl- und Erdgasbohrungen, bereits gesammelte Geodaten und Know-how – besser nutzbar zu machen. Dazu setzen die Koalitionäre auf verlässliche Rahmenbedingungen für Kommunen und Stadtwerke sowie den Abbau von Hürden. „Wenn wir bezahlbare Wärme und eine verlässliche Energieversorgung wollen, müssen wir die Potenziale vor der eigenen Haustür nutzen“, sagt die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Thordies Hanisch. Tiefengeothermie nutzt die Wärme aus großer Tiefe für eine beständige Wärmeversorgung. „Tiefengeothermie liefert nicht nur Wärme unabhängig von Wetter und Weltmarkt, sie ist auch eine Chance für Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Niedersachsen hat hierfür beste Voraussetzungen – wir müssen sie aber auch nutzen“, erklärt Hanisch.