Wiebke Osigus

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Wiebke Osigus

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Neustadt/Wunstorf 33

Biografie

Porträt

Geboren am 27. Juni 1981 in Aurich.

Studium der Rechtswissenschaften in Bremen und Hamburg. Referendariat in Schleswig-Holstein/Oberlandesgericht Schleswig. Seit 2008 als Rechtsanwältin zugelassen und tätig, Mediatorin und seit 2014 zur amtlichen Gütestelle durch das Nds. Justizministerium ernannt.

Seit 2016 Sprecherin der SPD-Fraktion, Ortsrat Mandelsloh.

Mitglied des Niedersächsischen Landtages der 18. Wahlperiode (seit 14. November 2017).

Steckbrief

  • Rechtsanwältin/Mediatorin
  • Sprecherin für Justizvollzug und Straffälligenhilfe sowie für Angelegenheiten des Verfassungsschutzes
  • Mitglied im Ausschuss für Rechts- und Verfassungsfragen
  • Mitglied im Unterausschuss für Justizvollzug und Straffälligenhilfe
  • Mitglied im Ausschuss zur Kontrolle besonderer polizeilicher Datenerhebungen
  • Mitglied im Ausschuss für Angelegenheiten des Verfassungsschutzes

Kommunale Mandate und Funktionen

Seit 2016 Mitglied des Ortsrates Mandelsloh, Fraktionssprecherin der SPD-Ortsratsfraktion
Seit 2018 Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Neustadt
Seit 2019 Mitglied im Vorstand SPD-Bezirk Hannover

Freiwillige Angaben zu Nebeneinkünften

Keine Nebentätigkeit

Pressemitteilungen

Pressemitteilung Nr. 18/1069
3. März 2021
Osigus: Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche weiter konsequent aufarbeiten Die Enquetekommission zur Verbesserung des Kinderschutzes und zur Verhinderung von Missbrauch und sexueller Gewalt an Kindern hat in ihrer vergangenen Sitzung wichtige Erkenntnisse der Präventions-Kommission beim Landespräventionsrat erlangen können: „Die Vorsitzende der Kommission, Prof. Dr. Ute Ingrid Haas, hat uns die Ergebnisse der Kommission vorgestellt, und auch nochmal die Missbrauchsfälle im Bereich der katholischen Kirche miteinbezogen“, erklärt Wiebke Osigus (SPD), Sprecherin der Enquetekommission Kinderschutz. Osigus erinnert dabei an die im September 2018 von der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlichte Studie über das Ausmaß an sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche: „Jeder Fall ist mindestens ein Kind, und damit eins zu viel. Wir halten es daher nach wie vor für richtig, die Verjährung im Bereich der sexualisierten Gewalt abzuschaffen um die Aufarbeitung und Strafverfolgung zu gewährleisten. Es darf zudem keine Paralleljustiz im Bereich des Kirchenrechts geben. Wir tolerieren keine Selbstjustiz hinter verschlossenen Türen. Wir brauchen Transparenz und schonungslose Offenheit und staatliche Gerichte. Umso schöner ist es, dass unsere niedersächsische Justizministerin bereits 2018 mit der katholischen Kirche ein Abkommen über die Herausgabe der Akten geschlossen hatte. Wir unterstützen Frau Ministerin Havliza ausdrücklich in ihrer Forderung nach einem offenen Austausch zwischen Kirchen und Ermittlungsbehörden und in der Aufarbeitung der Fälle. Es kann hier keine heilige Kuh geben, wenn es um den Schutz unserer Kinder geht. Leider zeigt auch die jüngste Vergangenheit, dass sich einige kirchliche Würdenträger den Ermittlungsbehörden im Schutz der Kirche wieder entziehen und auch Opferanwälte nicht ausreichenden Einblick bekommen. Wir brauchen mehr Mut, auch unfassbare Dinge wahrzunehmen. Während wir hier reden, geht es draußen in vielen Einzelschicksalen weiter, und wir sind nicht bereit, das auf sich beruhen zu lassen.“
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Osigus: Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche weiter konsequent aufarbeiten