Ulf Prange

Ulf Prange

Kontakt
Landtag
SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag
Hannah-Arendt-Platz 1
30159 Hannover
Wahlkreisbüro
Huntestr. 23
26135 Oldenburg
Fax: (04 41) 36 11 75 22
phonewebsiteemail

Ulf Prange

website
Oldenburg-Mitte/Süd 62

Biografie

Porträt

Geboren am 25. Juli 1975 in Oldenburg (Oldenburg), ledig.

Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Osnabrück, der Université Paris-Val de Marne sowie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zugelassen als Rechtsanwalt seit 2003, Fachanwalt für Verkehrsrecht seit 2008.

Mitglied der SPD seit 1999. Von 2003 bis März 2019 Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Stadtmitte-Süd/Osternburg, seit März 2019 stellv. Vorsitzender, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Oldenburg Stadt von Juli 2014 bis April 2018. Vorsitzender der Ratsfraktion seit 2018

Mitglied des Niedersächsischen Landtages der 17. und 18. Wahlperiode (seit 19. Februar 2013).

Steckbrief

  • Rechtsanwalt
  • Mitglied des Fraktionsvorstandes
  • Mitglied im Ältestenrat
  • Sprecher für Rechts- und Verfassungsfragen
  • Mitglied im Wahlprüfungsausschuss
  • Mitglied in der Datenschutzkommission
  • Mitglied im Unterausschuss Medien

Kommunale Mandate und Funktionen

  • Seit 2006 Ratsherr der Stadt Oldenburg (mit Unterbrechung von April 2013 bis November 2016).
  • Vorsitzender der SPD-Fraktion der Stadt Oldenburg seit Januar 2018.

 

  • Mitglied der Gesellschafterversammlung der Bäderbetriebsgesellschaft Oldenburg mbH

Freiwillige Angaben zu Nebeneinkünften

1. In den letzten zwei Jahren vor der Mitgliedschaft im Landtag der aktuellen Wahlperiode ausgeübte selbstständige oder unselbstständige Berufstätigkeit

  • Rechtsanwalt in der Rechtsanwaltskanzlei Danne & Enneking in Oldenburg

2. Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat, die selbstständig oder im Rahmen eines Anstellungsverhältnisses ausgeübt werden

  • Rechtsanwalt, Oldenburg, mit folgenden anzeigepflichtigen Vertragspartnern:
    Mandant 18, 2017, Stufe 1,
    Mandant 19, 2017, Stufe 1,
    Mandant 20, 2017, Stufe 1,
    Mandant 21, 2017, Stufe 1, 2018, Stufe 1, 2021, Stufe 2,
    Mandant 22, 2018, Stufe 1,
    Mandant 23, 2018, Stufe 1,
    Mandant 24, 2019, Stufe 1,
    Mandant 25, 2019, Stufe 1, 2021, Stufe 1,
    Mandant 26, 2019, Stufe 1,
    Mandant 27, 2019, Stufe 1,
    Mandant 28, 2020, Stufe 2,
    Mandant 29, 2021, Stufe 1.

3. Tätigkeiten in Unternehmen

  • Bäderbetriebsgesellschaft Oldenburg mbH, Oldenburg: Mitglied der Gesellschafterversammlung

4. Tätigkeiten in Körperschaften, Stiftungen und Anstalten des öffentlichen Rechts

  • Stadt Oldenburg, Oldenburg, Mitglied des Rates und Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion,
  • Oldenburgische Landschaft, Oldenburg, Mitglied des Vorstands,
  • Studentenwerk Oldenburg, Oldenburg, Mitglied des Verwaltungsrates,
  • Oldenburgisches Staatstheater, Oldenburg, stellv. Mitglied des Verwaltungsausschusses.

5. Tätigkeiten in Vereine, Verbänden oder ähnlichen Organisationen oder in Stiftungen des privaten Rechts

  • Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor e.V., Oldenburg, stellv. Vorsitzender des Vorstandes, ehrenamtlich.

Pressemitteilungen

Pressemitteilung Nr. 18/1355
24. März 2022
Für ein Verbrechen verurteilt werden, das man nicht begangen hat: Diese Vorstellung ist wohl für die allermeisten Menschen ein schrecklicher Gedanke. Trotz aller Sorgfalt der Gerichte kann es zu solchen Justizirrtümern kommen, denn Recht wird von Menschen über Menschen gesprochen, und Menschen machen Fehler. „Wird ein Mensch zu Unrecht inhaftiert, muss der Staat eine Entschädigung zahlen. 2020 wurde – auch auf Betreiben Niedersachsens – die bundesweite Entschädigungspauschale auf 75 Euro pro Hafttag verdreifacht“, berichtet Ulf Prange, rechtspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. „Darüber hinaus gibt es – anders als bei verurteilten Straftätern – für nachträglich freigesprochene Menschen keine hinreichende Unterstützung zur Wiedereingliederung. Die Betroffenen werden sozusagen von heute auf morgen vor die Gefängnistür gesetzt.“ „Das drängendste Problem für die Betroffenen ist es, unbürokratisch und effektiv Unterstützung – etwa bei der Wohnungs- und Arbeitsplatzsuche – zu erhalten. Den Anlaufstellen der Straffälligenhilfe kommt aus unserer Sicht eine besondere Bedeutung zu. Sie sollen ihre Unterstützungsangebote auch zu Unrecht Verurteilten zugänglich machen und ggf. zusätzliche Angebote für die Betroffenen entwickeln“, erklärt der SPD-Rechtsexperte. „Ferner sollen die Haftentlassung anordnenden Gerichte als Schnittstelle zwischen den Betroffenen und den Anlaufstellen wirken. Schließlich werden wir ein amtliches Bestätigungsschreiben über den nachträglichen Freispruch einführen, das den Betroffenen die Wiedereingliederung erleichtern soll. Bisher haben die Betroffenen lediglich das Urteil des Wiederaufnahmeverfahren als Nachweis.“
website
Prange: Zu Unrecht Verurteilte effektiv bei der Wiedereingliederung unterstützen