Immacolata Glosemeyer

Immacolata Glosemeyer

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Immacolata Glosemeyer

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Wolfsburg 7

Biografie

Porträt

Geboren am 1. September 1965 in Acri/Italien, verheiratet, ein Sohn.

Berufsausbildung zur Einzelhandelskauffrau. 1994 Gründungsmitglied und Vorsitzende des ersten Wolfsburger Tagesmüttervereins e. V. Im Jahre 2007 Umbenennung in den Familienservice Wolfsburg e. V. und Leitung desselben.

Mitglied der SPD seit 1990. Vorsitzende des SPD-UB Wolfsburg seit 2013. Beisitzerin im Vorstand des SPD-Bezirkes Braunschweig.

Mitglied des Niedersächsischen Landtags der 17. und 18. Wahlperiode (seit 19. Februar 2013)

Steckbrief

  • Einzelhandelskauffrau
  • Mitglied des Fraktionsvorstandes
  • Sprecherin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung
  • Sprecherin für Jugendpolitik
  • Mitglied im Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung

Kommunale Mandate und Funktionen

  • Von 1996 bis 2001 und seit 2011 Ratsfrau im Rat der Stadt Wolfsburg, seit 2011 Vorsitzende des Sozialausschusses

  • Aufsichtsratvorsitzende der NEULAND

Freiwillige Angaben zu Nebeneinkünften

. Berufliche Tätigkeit vor der Mitgliedschaft im Niedersächsischen Landtag

  • Angestellte des Wolfsburger Tagesmüttervereins e. V.

2. Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat

  • Angestellte des Wolfsburger Tagesmüttervereins e. V. (Teilzeit) Stufe 1

3. Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts

  • Aussichtsratsvorsitzende der NEULAND

Pressemitteilungen

Pressemitteilung Nr. 18/1097
9. April 2021
Seit Ostersonntag kommt es wiederholt zu gewaltbereiten Protesten in der nordirischen Hauptstadt Belfast. Dabei sind die im Rahmen des Brexit-Abkommens geltenden Sonderregeln für Nordirland Auslöser der seit Tagen anhaltenden Eskalation. „Die Bilder der Ausschreitungen in Nordirland treiben mich um. Sie führen uns nicht nur schmerzlich vor Augen, welchen friedensstiftenden Beitrag die Europäische Union durch die Garantie der vier Grundfreiheiten im Inneren ihrer Mitgliedstaaten hat, sondern auch, dass anhaltender Frieden eben keine Selbstverständlichkeit ist. Das Karfreitagsabkommen wäre ohne das Zutun der Europäischen Einigung kaum vorstellbar gewesen. Die Vorgänge in Belfast zeigen eines ganz deutlich: Es liegt an uns, diesen Frieden immer wieder zu pflegen und Sorge dafür zu tragen, dass bewaffnete Konflikte in Europa weiterhin der Vergangenheit angehören“, schildert die europapolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Immacolata Glosemeyer. Das nordirische Friedensabkommen, auch Karfreitagsabkommen genannt, befriedete die Region 1998 nach drei Jahrzehnten der Gewalt. Die SPD-Politikerin betont: „Die Befürchtung, dass es durch den drohenden Brexit – neben wirtschaftlichen Einbußen – auch zu Gewaltausbrüchen kommen kann, hat sich leider bewahrheitet. Gleichzeitig ist das auch eine Mahnung an alle, die die Europäische Integration und das damit einhergehende Friedensversprechen in Frage stellen!“
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Glosemeyer: Gewaltbereite Proteste in Nordirland – Friedensstiftende Funktion der Europäischen Union darf nicht in Vergessenheit geraten
Pressemitteilung Nr. 18/1094
25. März 2021
Im Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landtags fand heute die Unterrichtung der Landesregierung zum Stand der bundes- und europapolitischen Gesetzgebung zum Lieferkettengesetz statt. „Die Ergebnisse und Zeitpläne sind vielversprechend. Die Unternehmen warten auf eine klare und verbindliche Regelung,“ sagt Immacolata Glosemeyer, europapolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. „Der Bundestag muss den vorliegenden Entwurf zum nationalen Lieferkettengesetz jetzt noch vor der Sommerpause beschließen, damit Unternehmen dazu verpflichtet werden, sich an Menschen- und Arbeitsrechte sowie Umweltstandards zu halten. Die europäische Ebene muss zügig nachziehen. Denn ohne ein verbindliches Lieferkettengesetz ist eine Verbesserung der Situation für viele Menschen in den betroffenen Produktionsländern nicht zu erwarten. Die freiwillige Selbstverpflichtung reicht nicht aus.“ „Wir haben eine ökologische, soziale und menschenrechtliche Verantwortung einer globalisierten Wirtschaft“, so die entwicklungspolitische Sprecherin Claudia Schüßler. „Das Bewusstsein, dass bei fairen Lieferbedingungen in letzter Konsequenz die Mehrheit profitiert, setzt sich zunehmend durch – zum Glück. Missstände wie Zwangs- und Kinderarbeit, mangelnder Arbeitsschutz oder eine unzureichende Bezahlung sind für uns nicht tolerierbar. Nur eine verbindliche Regelung kann hier Abhilfe schaffen. Auch Unternehmen aus Niedersachsen werden ihren Beitrag dazu leisten.“ Glosemeyer weiter: „Darüber hinaus sorgt ein verbindliches Lieferkettengesetz dafür, dass die Unternehmen, die sich ihrer sozialen Verantwortung stellen und klar positionieren in Niedersachsen und der gesamten EU, nicht weiter benachteiligt werden.“
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Glosemeyer und Schüßler: Lieferkettengesetz in Niedersachsen schnell umsetzen
Pressemitteilung Nr. 18/1056
18. Februar 2021
In der heutigen Aktuellen Stunde betonte die Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für Regionale Entwicklung, Immacolata Glosemeyer, die wichtige Versorgungsfunktion der Klein- und Mittelstädte und Gemeinden im ländlichen Raum: „Diese Orte fungieren als wesentliche Motoren der regionalen Entwicklung. Sie haben eine Ankerfunktion für alle ländlichen Räume in ihrem Umkreis. Für uns ist besonders wichtig, dass diese Orte auch soziale Begegnungen schaffen und den öffentlichen Raum stärken! Wir müssen die Zukunft der Innenstädte und der kleinen und mittleren Zentren als Querschnittsaufgabe begreifen. Pop-up-Geschäfte, Wohnen, soziale Begegnungsräume, alternative Gastronomiekonzepte, neue Orte der Erholung und des Verweilens in Verbindung mit entstehenden Grünflächen – all diese Räume werden sich in Zukunft verändern und deutlich multifunktionaler werden.“ Dabei betont die SPD-Politikerin, dass mit dem Programm „Zukunftsräume“, aufgelegt vom Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, besonders erfolgreiche Projekte realisiert werden: „Die Projekte der Zukunftsräume sind so erfolgreich, weil sie konkret auf die Bedürfnisse der einzelnen Städte und Gemeinden zugeschnitten sind und mit den Akteuren vor Ort unter Federführung der Regionalbeauftragten erarbeitet werden. Das Ministerium setzt an dieser Stelle also auf die Bausteine ‚Beratung‘, ‚Förderung‘ und ‚Vernetzung‘. Dadurch wirken die Projekte zukunftsgerichtet, dynamisch und adressatengerecht.“
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Glosemeyer: Zukunftsräume Niedersachsen – lebendige und attraktive Klein- und Mittelzentren stärken!
Pressemitteilung Nr. 18/1023
16. Januar 2021
Nachdem die liberale Partei des Ex-Premiers Matteo Renzi die Regierungskoalition verlassen hat, steht die italienische Regierungskoalition vor dem Aus. Das Mitte-Links-Bündnis aus Partito Democratico und Fünf-Sterne-Bewegung unter dem parteilosen Premier Giuseppe Conte verfügt allein über keine Mehrheit. Immacolata Glosemeyer, die europapolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, appelliert an die proeuropäischen Kräfte, die Regierung zu stützen, um so Neuwahlen und den Aufstieg der rechtsgerichteten Lega an die Macht zu verhindern. „Matteo Renzis Verhalten ist unverantwortlich!“, so die SPD-Politikerin. „Italien hat über 80.000 Corona-Tote zu beklagen und sollte seine ganze Kraft der Bekämpfung der Pandemie widmen, anstatt sich mit einer Regierungskrise herumzuschlagen. Premierminister Conte ist der populärste Politiker im Lande, und seine Koalition bekennt sich klar zu Europa.“ Conte muss sich darum bemühen, fraktionslose Abgeordnete in das Regierungslager zu holen. Scheitern seine Bemühungen, sind Neuwahlen in der G7-Nation Italien nicht ausgeschlossen. In den Umfragen führt derzeit die rechtspopulistische Lega, die von Ex-Innenminister Salvini angeführt wird. Mit der rechtsextremen Fratelli d’Italia als Juniorpartner könnte er neuer Premier werden. „Die Proeuropäer im italienischen Parlament müssen zusammenarbeiten und eine rechte Regierung verhindern“, fordert Glosemeyer. „Italien ist ein Stabilitätsanker und soll es auch in Zukunft bleiben. Gerade jetzt, wo die niederländische Regierung wegen einer Finanzaffäre zurücktreten musste.“
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Glosemeyer: Proeuropäer müssen zusammenarbeiten und italienische Regierungskrise abwenden