Pressemitteilung Nr. 19/754 Wook: Niedersachsen stärkt Europas Zusammenhalt mit neuem Austauschprogramm Pressemitteilung Nr. 19/754 27. Mai 2026 Mit einem neuen europäischen Austausch- und Partnerschaftsprogramm will Niedersachsen Städte, Gemeinden, Vereine und Initiativen gezielt dabei unterstützen, europäische Partnerschaften auszubauen und neue Begegnungen zu ermöglichen. Dafür soll ein unkompliziertes Förderprogramm auf den Weg gebracht werden. Im Mittelpunkt stehen Städtepartnerschaften, Kulturveranstaltungen, Bildungsprojekte, Sport- und Musikinitiativen sowie Demokratie-Workshops und Begegnungen zwischen den Generationen. Auch Projekte mit Partnern aus dem Vereinigten Königreich sollen ausdrücklich gefördert werden. Bereits mit der politischen Liste 2025 haben die regierungstragenden Fraktionen eine Million Euro für europäische Austausch- und Partnerschaftsprogramme bereitgestellt. Nun soll daraus ein dauerhaftes und unbürokratisches Förderprogramm für Kommunen, Vereine und zivilgesellschaftliche Initiativen entstehen. „Europa lebt nicht allein in Brüssel, sondern vor allem in unseren Städten und Gemeinden. Dort engagieren sich Menschen Tag für Tag für Austausch, Verständigung und demokratischen Zusammenhalt“, erklärt Tim Wook, Mitglied im Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung. „Mit dem neuen Programm wollen wir genau dieses Engagement stärken und den europäischen Gedanken im Alltag erlebbar machen.“ Das Programm soll bewusst unbürokratisch ausgestaltet werden: Die Kommunen erhalten budgetierte Mittel und können diese unkompliziert an Vereine, Partnerschaftsinitiativen und zivilgesellschaftliche Akteure weitergeben. Besonders profitieren sollen auch kleinere und ländliche Kommunen, in denen Partnerschaften oft von ehrenamtlichem Engagement getragen werden. „Gerade in Zeiten zunehmender Spannungen in Europa brauchen wir mehr persönliche Begegnungen und mehr Austausch über Grenzen hinweg“, so Wook weiter. „Wer gemeinsam Sport macht, Musik erlebt oder an Projekten arbeitet, baut Vorurteile ab und stärkt das Vertrauen in Demokratie und Vielfalt.“ Ein besonderer Fokus liegt auf den Beziehungen zum Vereinigten Königreich. Seit dem Brexit seien zahlreiche Fördermöglichkeiten weggefallen. Niedersachsen wolle deshalb bestehende Partnerschaften erhalten und neue Kooperationen ermöglichen. „Die engen Verbindungen zwischen Niedersachsen und dem Vereinigten Königreich dürfen nicht abreißen“, betont Wook. „Viele Städtepartnerschaften und Jugendbegegnungen bestehen seit Jahrzehnten. Diese Brücken wollen wir erhalten und weiter ausbauen.“ Darüber hinaus sollen bestehende Initiativen für den deutsch-britischen Jugendaustausch auf Bundesebene gestärkt und langfristige Strukturen für europäische Partnerschaften geschaffen werden. Pressemitteilung von: Tim-Julian Wook