Pressemitteilung Nr. 19/692 Willeke: Gute Nachricht aus Berlin – Wolfsbestand wird einfacher regulierbar Pressemitteilung Nr. 19/692 6. März 2026 Der Wolf wird künftig in Niedersachsen leichter bejagbar. Der Bundestag hat am Donnerstag auch mit den Stimmen der SPD eine entsprechende Novelle des Bundesjagdgesetzes beschlossen. Der Bundesrat muss dem Gesetz Ende des Monats noch zustimmen. Der jagdpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Christoph Willeke, geht von einer breiten Mehrheit in der Länderkammer aus. „Niedersachsen drängt schon seit langem auf eine Regulierung der Population an kritischen Punkten. Schon lange sind die Wölfe bei uns nicht mehr im Bestand gefährdet, sondern gefährden ihrerseits in einigen Regionen die Weidetierhaltung. Darum brauchen wir nicht nur eine einfachere Entnahme von Problemtieren, sondern auch regionale Regelungsmöglichkeiten. Das gilt vor allem in Gebieten, wo vorbeugender Herdenschutz schwierig ist, wie bei uns an den Deichen. Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt die Bundesentscheidung und setzt sich für eine schnelle Umsetzung des Wolfsmanagements in unserer Region ein“, sagte Willeke. Parallel zum Bund mache sich Niedersachsen jetzt schon auf den Weg, den so genannten Managementplan aufzusetzen, „damit Wölfe koordiniert, zügig und rechtssicher entnommen werden können“, so der SPD-Abgeordnete. „Natürlich leiten uns dabei zwei wichtige Kriterien. Erstens: Der gute Erhaltungszustand der Wolfspopulation muss stets gegeben sein. Zweitens: Wölfe, die Risse verursachen und/oder sämtliche Scheu vor dem Menschen verloren haben, sollen bevorzugt und ganzjährig entnommen werden können. Darüber hinaus begrüßen wir auch die Möglichkeit, besondere Gebiete wie Deiche im Managementplan besonders berücksichtigen zu können“, erklärte Willeke. Damit gebe es drei Säulen für die Wolfsentnahme. Im Managementplan werde Niedersachsen alle diese Möglichkeiten aufnehmen. Pressemitteilung von: Christoph Willeke