Pressemitteilung Nr. 19/724 Schneider: Kommunalwahlrecht modernisiert – mehr Transparenz, mehr Beteiligung, mehr Sicherheit Pressemitteilung Nr. 19/724 28. April 2026 Die SPD-Landtagsfraktion bringt am (heutigen) Dienstag gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen eine Reform des niedersächsischen Kommunalwahlrechts auf den Weg. Im Mittelpunkt steht der Schutz der Demokratie und die Stärkung der Wahlorganisation vor Ort. Künftig unterstützen klarere Regeln die Wahlausschüsse bei ihrer Arbeit. Sie erhalten mehr Zeit und bessere Informationsgrundlagen, um fundiert zu entscheiden – insbesondere bei der Prüfung von Kandidierenden für kommunale Spitzenämter. Dazu erklärt Julius Schneider, kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion: „Wir stärken die Wahlausschüsse und unterstützen die Ehrenamtlichen vor Ort. Sie bekommen mehr Zeit und bessere Informationen, damit sie sicher beurteilen können, ob Kandidierende für Hauptverwaltungsämter auf dem Boden der freiheitlichen demokratischen Grundordnung stehen.“ Wahlleitungen erhalten mehr Unterstützung, Verfahren werden klarer geregelt und besser an das Bundeswahlrecht angepasst. Neue Vorgaben sorgen dafür, dass Wahlabläufe transparenter und verlässlicher werden – etwa durch klare Regeln für Nachzählungen oder den Umgang mit zu wenigen Kandidaturen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der klaren Organisation demokratischer Abläufe. Künftig leitet zu Beginn einer Wahlperiode nicht mehr das lebensälteste, sondern das dienstälteste Mitglied die konstituierende Sitzung. Damit stellt das Gesetz sicher, dass erfahrene Abgeordnete diese wichtige Aufgabe übernehmen. Darüber hinaus modernisiert das Gesetz zahlreiche Abläufe im Wahlrecht, schafft mehr Transparenz und passt Regelungen an aktuelle Anforderungen an. Ziel ist es, die Durchführung von Wahlen zu erleichtern und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die demokratischen Prozesse weiter zu stärken. „Die Reform ist ein wichtiger Schritt, um die kommunale Demokratie zukunftsfest zu machen“, betont SPD-Politiker Schneider. Pressemitteilung von: Julius Schneider