Pressemitteilung Nr. 19/696

Saade: Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 – Niedersachsen wird sicherer, Herausforderungen bleiben

Pressemitteilung Nr. 19/696

Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 zeigt: Niedersachsen wird sicherer. Die Zahl der registrierten Straftaten ist im vergangenen Jahr um 4,28 Prozent gesunken. Gleichzeitig bleibt die Aufklärungsquote mit 62,72 Prozent auf einem hohen Niveau. Auch die Kriminalitätsbelastung ist weiter zurückgegangen.

Der polizeipolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Alexander Saade, freut sich: „Die Zahlen zeigen: Niedersachsen ist ein sicheres Bundesland. Weniger Straftaten und eine weiterhin hohe Aufklärungsquote sind vor allem ein Verdienst der engagierten Arbeit unserer Polizei.“

Saade betont zugleich, dass einzelne Entwicklungen weiterhin aufmerksam beobachtet und ihnen begegnet werden müsse. Besonders bei Messerangriffen und bei Häuslicher Gewalt gebe es weiterhin Handlungsbedarf. „Wer Gewalt ausübt, muss mit der konsequenten Durchsetzung des Rechtsstaats rechnen. Gleichzeitig müssen wir Betroffene besser schützen und Gewalt frühzeitig verhindern. Deshalb ist es richtig, dass wir neue Instrumente wie die elektronische Aufenthaltsüberwachung in Hochrisikofällen schaffen werden.“

Im Bereich der Häuslichen Gewalt stagnieren die Fallzahlen weiterhin auf hohem Niveau. Zwar ist die Zahl der Tötungsdelikte in diesem Kontext gesunken, dennoch kommt es statistisch weiterhin fast jede Woche zu einem versuchten oder vollendeten Tötungsdelikt im häuslichen Umfeld.

Auch bei Messerangriffen steigt die Zahl der Fälle gegen den allgemeinen Trend. Hier setzt Niedersachsen unter anderem auf Waffen- und Messerverbotszonen sowie ein landesweites Messerverbot im öffentlichen Personennahverkehr.

Saade sagt dazu: „Messer haben im öffentlichen Raum nichts verloren. Wir müssen den Kontrolldruck weiter hochhalten. Das vermehrte Einrichten von Waffenverbotszonen und damit die Möglichkeit, Kontrollen durchführen zu können, sind hier ein wichtiger Schritt. Ganz klar ist, ob häusliche Gewalt oder Messerkriminalität: Jeder Fall ist einer zu viel!“

Saade unterstreicht, dass Sicherheitspolitik dauerhaftes Engagement erfordert: „Die aktuellen Zahlen sind ermutigend. Aber Sicherheit entsteht nicht von allein. Wir müssen die Polizei weiter stärken, neue Entwicklungen früh erkennen und konsequent handeln. Genau daran arbeiten wir in Niedersachsen.“

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