Pressemitteilung Nr. 19/706 Saade: Mehr Sicherheit im ÖPNV durch Waffen- und Messerverbot Pressemitteilung Nr. 19/706 31. März 2026 Die SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag begrüßt die neue Verordnung der Landesregierung, mit der das Führen von Waffen und Messern im öffentlichen Personenverkehr landesweit verboten wird. Die Regelung tritt am (morgigen) 1. April 2026 in Kraft. Der polizeipolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Alexander Saade, erklärt: „Die neue Regelung sorgt für mehr Sicherheit für alle, die Bus und Bahn nutzen. Niemand soll Angst haben, wenn er unterwegs ist.“ Künftig dürfen Fahrgäste Waffen und Messer nicht mehr zugriffsbereit bei sich tragen – weder in Zügen, Bussen oder Bahnen noch an Haltestellen, auf Bahnsteigen oder in Unterführungen. Wer solche Gegenstände transportiert, muss sie so verstauen, dass niemand schnell darauf zugreifen kann. Wer ein Messer für einen allgemein anerkannten Zweck nutzt, etwa um im Zug einen Apfel zu schälen, darf das weiterhin tun. Alexander Saade betont: „Wir setzen ein klares Zeichen: Gewalt gehört nicht in unseren Alltag. Gerade im öffentlichen Verkehr müssen sich alle sicher fühlen. Mit dieser Verschärfung erhoffen wir uns vor allem einen abschreckenden Charakter durch die konsequente Verfolgung von Zuwiderhandlungen und der daraus resultierenden finanziellen Strafe.“ Die neuen Regeln geben Polizei und Ordnungsbehörden mehr Möglichkeiten, um Kontrollen durchzuführen und gefährliche Gegenstände sicherzustellen. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit hohen Bußgeldern rechnen. „Wir geben der Polizei die Werkzeuge, die sie braucht. Sie kann jetzt schneller handeln und konsequent eingreifen“, ergänzt Saade. Die SPD-Fraktion sieht in der Verordnung einen wichtigen Schritt, um Gewalt vorzubeugen und die Zahl der Messerangriffe zu senken. „Wir handeln entschlossen. Wir schützen die Menschen in Niedersachsen“, so Saade. Pressemitteilung von: Alexander Saade