Pressemitteilung Nr. 19/856

Pott: Klimaanpassung ist konkrete Daseinsvorsorge

Pressemitteilung Nr. 19/856

Die niedersächsische Landesregierung hat am (heutigen) Dienstag die Fortschreibung der Klimaanpassungsstrategie auf den Weg gebracht. Die Strategie aus dem Jahr 2021 wird damit erstmals umfassend weiterentwickelt und an die zunehmenden Folgen des Klimawandels angepasst.

„Die Folgen des Klimawandels sind in Niedersachsen längst Realität. Hitze, Dürre, Starkregen und Hochwasser treffen die Menschen unmittelbar und stellen unsere Kommunen, die Landwirtschaft und unsere Infrastruktur vor große Herausforderungen“, sagt der klimaschutzpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Guido Pott. „Deshalb ist es richtig, dass Niedersachsen seine Klimaanpassungsstrategie konsequent weiterentwickelt. Klimaanpassung ist konkrete Daseinsvorsorge.“

Die neue Strategie umfasst künftig 20 Handlungsfelder. Neu hinzu kommen unter anderem die kommunale Klimaanpassung, die Eigenvorsorge sowie die Kommunikation über Klimarisiken und Anpassungsmöglichkeiten. Zudem sollen Ziele und Maßnahmen künftig stärker messbar gemacht und ihre Umsetzung über den Klimascore regelmäßig und transparent nachgehalten werden.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Städten, Gemeinden und Landkreisen. „Klimaanpassung entscheidet sich ganz wesentlich vor Ort. Dort geht es darum, Menschen vor Hitze zu schützen, Flächen zu begrünen und zu entsiegeln, Wasser besser zurückzuhalten und unsere Infrastruktur widerstandsfähiger gegen Extremwetter zu machen“, erklärt Pott. Ab 2027 werden Landkreise und kreisfreie Städte ein Klimaanpassungsmanagement einrichten, bis Ende 2028 sollen entsprechende Konzepte vorliegen. Die notwendigen Personalkosten trägt das Land.

„Was uns in den nächsten Sommern vor Hitze und anderen Klimafolgen schützen soll, müssen wir heute auf den Weg bringen“, so Pott. „Dabei gehören Klimaschutz und Klimaanpassung untrennbar zusammen. Je besser wir die Erderwärmung begrenzen, desto geringer fallen auch die künftigen Schäden und Anpassungskosten aus.“

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