Pressemitteilung Nr. 18/137

Pantazis und Logemann: Auswirkungen des Brexit auf Fischfangindustrie müssen minimiert werden

Pressemitteilung Nr. 18/137

Mit einem gemeinsamen Entschließungsantrag setzen sich die Fraktionen von SPD und CDU für eine Begrenzung der Auswirkungen des Brexit für die niedersächsische Fischfangindustrie ein. Der Antrag wurde im Rahmen der Plenarsitzung direkt in den zuständigen Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung des Niedersächsischen Landtags überwiesen.

Dr. Christos Pantazis, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, betont die Brisanz des Themas: „Rund 50 Prozent der Fangmengen und etwa 31 Prozent des Gesamterlöses der deutschen Fischerei werden aus Fängen in der britischen Außenwirtschaftszone erwirtschaftet – ein harter Brexit hätte hier verheerende Auswirkungen.“

Die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag, Karin Logemann, ergänzt: „Wir wollen, dass dem Thema Fischerei bei den Austrittsverhandlungen mit dem Vereinigten Königreich eine hohe Priorität eingeräumt wird. Wir dürfen die niedersächsischen Fischer nicht im Regen stehen lassen.“

Beide SPD-Politiker betonen: „Die Auswirkungen des Brexit auf die niedersächsische Fischfangindustrie müssen unbedingt minimiert werden. Angesichts der drohenden Verwerfungen unterstützen wir ausdrücklich die Verhandlungsposition der Europäischen Union: Ohne Zugang zu Fangmengen und Fanggebieten in der britischen Außenwirtschaftszone darf dem Vereinigten Königreich kein Zugang zum Europäischen Binnenmarkt gewährt werden.“