Pressemitteilung Nr. 19/650 Logemann: Niedersachsen wird alle Spielräume des Bundes beim Wolfsmanagement nutzen Pressemitteilung Nr. 19/650 15. Januar 2026 Angesichts der geplanten Änderungen auf Bundesebene zum Umgang mit dem Wolf erklärt die landwirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Karin Logemann: „Die vom Bund angestoßenen Gesetzesänderungen zum Umgang mit dem Wolf sind ein wichtiger Schritt nach vorn. Es ist gut, dass Umwelt- und Landwirtschaftsministerium tragfähige Vorschläge vorgelegt haben, um Länder und Kommunen handlungsfähiger zu machen. Jetzt kommt es darauf an, das Gesetzgebungsverfahren zügig und praxisnah abzuschließen – unter enger Einbindung der besonders betroffenen, wolfreichen Bundesländer. In Niedersachsen begleiten wir diesen Prozess konstruktiv, unter anderem im Dialogforum ‚Wolf und Weidetierhaltung‘. Wir werden in Niedersachsen alle Möglichkeiten nutzen, die uns der Bundesgesetzgeber eröffnet. Dazu gehört auch ein verantwortungsvolles Bestandsmanagement sowie ein wirksamer Schutz der Nutztiere – gerade in sensiblen Bereichen wie den Deichen, wo klassischer Herdenschutz an seine Grenzen stößt. Entscheidend ist außerdem, dass wir nach Rissereignissen schneller und rechtssicher handeln können. Unser Ziel bleibt ein fairer Ausgleich der Interessen: Wir wollen die Weidetierhalterinnen und Weidetierhalter spürbar entlasten, den Küsten- und Hochwasserschutz sichern und gleichzeitig den günstigen Erhaltungszustand des Wolfes nicht gefährden. Niedersachsen steht für Lösungen mit Augenmaß – handlungsfähig, verantwortungsvoll und im Sinne der öffentlichen Sicherheit.“ Pressemitteilung von: Karin Logemann