Pressemitteilung Nr. 19/822

Lansmann: Die Oberstufe braucht Flexibilität und starke Allgemeinbildung

Pressemitteilung Nr. 19/822

Niedersachsens Kultusministerin Julia WillieHamburg hat am (heutigen) Donnerstag die Pläne zur Oberstufenreform vorgestellt. Dazu sagt die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Kirsikka Lansmann: „Wir begrüßen, dass die Oberstufe künftig flexibler werden soll. Schülerinnen und Schülern bekommen so mehr Möglichkeiten, eigene Interessen und Stärken einzubringen. Schulen und Lehrkräfte erhalten gleichzeitig mehr Gestaltungsspielraum beim Entwickeln von besser auf die Schülerinnen und Schüler angepassten Angeboten.

Bei aller Flexibilisierung bleibt für uns aber klar: Politische Bildung und Demokratiebildung sind gerade heute unverzichtbar. Deshalb begrüßen wir, dass die Kerncurricula in Geschichte, Politik-Wirtschaft und Erdkunde aktualisiert und die für politische Bildung relevanten Inhalte gestärkt werden sollen.

Entscheidend ist für uns außerdem, dass Wahlfreiheit für alle Schülerinnen und Schüler gilt – unabhängig davon, wie groß ihre Oberstufe ist. Auch an kleineren Schulen braucht es ausreichend Wahlmöglichkeiten, Kurse müssen auch bei kleineren Anzahlen möglich sein. Flexibilität darf nicht nur auf dem Papier bestehen.

Wir wollen eine moderne Oberstufe, die Individualität ermöglicht und gleichzeitig eine starke Allgemeinbildung und demokratische Bildung sicherstellt.“

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