Pressemitteilung Nr. 19/846 Kauroff: Rettungsdienst schneller, vernetzter und verlässlicher machen Pressemitteilung Nr. 19/846 9. September 2026 Niedersachsen stellt seinen Rettungsdienst für die kommenden Jahre neu auf. Mit der geplanten Änderung des Rettungsdienstgesetzes will das Land Notfälle besser steuern, Rettungskräfte entlasten und die medizinische Versorgung landesweit auf einem hohen Niveau sichern. Dafür sollen unter anderem Rettungsleitstellen und die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen enger zusammenarbeiten. „Wer die 112 wählt, muss sich darauf verlassen können, schnell die richtige Hilfe zu bekommen. Gleichzeitig dürfen wir unsere Rettungswagen nicht unnötig binden, wenn eigentlich der ärztliche Bereitschaftsdienst gefragt ist“, sagt Rüdiger Kauroff, feuerwehr- und rettungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. „Deshalb vernetzen wir die Leitstellen und die Kassenärztliche Vereinigung digital. So landet ein Hilferuf schneller dort, wo er hingehört.“ Künftig können beide Seiten Fälle über eine landesweit einheitliche digitale Schnittstelle direkt weitergeben. Die Leitstellen sollen Notrufe zudem nach einheitlichen Standards abfragen. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand leiten die Beschäftigten Anrufende außerdem fachlich zur Reanimation an. Ärztliche Leitungen legen zudem verbindliche medizinische Standards für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter fest. Auch für Notärztinnen und Notärzte gelten künftig einheitliche Qualifikationsanforderungen. Intensivtransporte mit speziellen Fahrzeugen übernimmt das Land die Trägerschaft künftig zentral. „Wir schaffen damit mehr Verlässlichkeit im ganzen Land – unabhängig davon, ob jemand inHannover oder im ländlichen Raum Hilfe braucht“, erklärt Kauroff. „Klare Standards, bessere Daten und eine kluge Steuerung helfen den Patientinnen und Patienten und zugleich den Menschen, die jeden Tag im Rettungsdienst arbeiten.“ Pressemitteilung von: Rüdiger Kauroff