Pressemitteilung Nr. 19/710

Hanisch: Niedersachsen steht für schnellen Umstieg auf heimische Energie

Pressemitteilung Nr. 19/710

Am (heutigen) Freitag hat der Landesverband Erneuerbare Energien (LEE) in einer Pressekonferenz vor einem Ausbremsen der Investitionen in Erneuerbare Energien gewarnt.

Die energiepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Thordies Hanisch, spricht sich ebenfalls für einen weiteren zügigen Ausbau aus: „Wir sehen aktuell an jeder Tankstellenanzeige, welche Risiken unsere Ölabhängigkeit birgt. Wir müssen unabhängiger werden und günstige Energie fördern“, so Hanisch.

Hier seien die Erneuerbaren schon heute stark: So sei das Laden von E-Autos bereits vor den jüngsten Preisverwerfungen beim Sprit oft günstiger als das Tanken – besonders für jene, die die Batterie zuhause laden. E-Autos würden zudem angesichts neuer und attraktiverer Modelle – auch bei VW – und ebenso im Gebrauchtwagenmarkt bezahlbarer. Der Strom aus Wind und Sonne ist in der Gesamtbetrachtung günstiger als der aus Atommeilern und Gaskraftwerken, mit fallender Tendenz.

„Noch günstiger wird das alles, wenn das Netz ausgebaut ist und wir keine Windräder mehr abregeln müssen“, sagte Hanisch. Dabei sei man auf einem guten Weg: Von knapp 17.000 Kilometern neuer Stromleitungen seien 7.000 fertig, im Bau oder genehmigt. „Der Südlink von der Nordsee bis Baden-Württemberg soll 2028 stehen, das Seekabel für grünen Strom aus Großbritannien in drei Jahren in Niedersachsen anlanden“, zählte die SPD-Energieexpertin auf.

„Das Energieland Niedersachsen ist beim Ausbau günstiger und sicherer Windenergie für ganz Deutschland bestens aufgestellt. Beim jüngsten Gebotsverfahren gingen die meisten Zuschläge in unser Land. Wir haben mit SPD und Grünen erst im März eine Initiative in den Landtag eingebracht, wie wir die Netze noch schneller ausbauen und unsere Ziele erreichen können“, erklärte Hanisch.

Pressemitteilung von: