Pressemitteilung Nr. 19/693 Güldner: Unsägliche Kampagne macht mit Verzerrungen Stimmung gegen neuen Religionsunterricht Pressemitteilung Nr. 19/693 7. März 2026 Zur Berichterstattung über den neuen christlichen Religionsunterricht in Niedersachsen nimmt der religionspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thore Güldner, wie folgt Stellung: „Die Kampagne, die derzeit gegen den neuen christlichen Religionsunterricht in Niedersachsen gefahren wird, ist unsäglich. Hier wird bewusst mit Verzerrungen und Schlagworten gearbeitet, um Stimmung zu machen und gesellschaftliche Spaltung zu befeuern. Wer aus einem differenzierten religionspädagogischen Ansatz platte Parolen konstruiert, handelt verantwortungslos. Tatsache ist: Der neue christliche Religionsunterricht bleibt selbstverständlich bekenntnisgebunden und stellt christliche Inhalte, Traditionen und Glaubenserfahrungen klar in den Mittelpunkt. Zugleich handelt es sich um ein deutschlandweit einmaliges und in vielerlei Hinsicht vorbildliches Modell. Evangelische und katholische Kirchen haben gemeinsam mit dem Land über viele Jahre hinweg einen intensiven ökumenischen Prozess durchlaufen, um einen Unterricht zu entwickeln, der die christlichen Grundlagen vermittelt und zugleich der Realität einer religiös vielfältigen Gesellschaft gerecht wird. Dass dieser Prozess nun ausgerechnet von denen diskreditiert wird, die sich sonst gern auf christliche Werte berufen, ist bemerkenswert. Wer den Religionsunterricht stärken will, sollte dieses gemeinsame Projekt der Kirchen und des Landes unterstützen. Dieses Bekenntnis haben sowohl die Regierungsfraktionen als auch die CDU-Fraktion zuletzt im Jahre 2025 in einem gemeinsamen Entschließungsantrag (nachzulesen als Landtagsdrucksache 19/6821) abgegeben.“ Pressemitteilung von: Thore Güldner