Pressemitteilung Nr. 19/824

Glosemeyer: Niedersachsen macht europäischen Austausch dauerhaft möglich

Pressemitteilung Nr. 19/824

Die SPD-geführte Landesregierung will den europäischen Austausch in Niedersachsen dauerhaft stärken. Für 2027 und 2028 sind im Haushaltsentwurf deshalb jeweils eine Million Euro für „Niedersachsen verbindet Europa“ vorgesehen. Die regierungstragenden Fraktionen von SPD und Grünen hatten das Programm, welches Europaministerin Melanie Walter in diesem Jahr gestartet hat, vorher parlamentarisch eingefordert.

„Mit dieser Verstetigung können die Menschen vor Ort europäische Begegnungen und Partnerschaften verlässlich weiterentwickeln“, sagte Immacolata Glosemeyer, europapolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Europa lebe von Begegnung und Austausch, betonte die Politikerin. „Wer den europäischen Gedanken im Alltag erfahrbar macht, stärkt Europa“, so Glosemeyer. Städtepartnerschaften, Schüleraustausche und gemeinsame Projekte hätten über Jahrzehnte dafür gesorgt, dass in der Nachkriegszeit aus Feinden gute Nachbarn geworden seien.

Angesichts zunehmender Angriffe auf das europäische Projekt brauche es neuen Schwung für diesen Austausch: „Das Erfolgsmodell Europa ist kein Projekt der Politik, sondern der Menschen. Persönliche Kontakte schaffen Verständnis, bauen Vorurteile ab und stärken den Zusammenhalt. Sie zeigen zudem, was Europa ganz konkret mit unserem Alltag zu tun hat“, erklärte die SPD-Landtagsabgeordnete.

Ein besonderer Schwerpunkt ist für Glosemeyer der Austausch mit dem Vereinigten Königreich. In Großbritannien werden mehr als sechs Jahre nach dem Austritt aus der EU die Nachteile immer deutlicher, was auch die Debatte um eine Wiederannäherung wieder befeuert. „Der Brexit hat die politischen Beziehungen belastet. Insbesondere zwischen den Menschen in Niedersachsen und Großbritannien gibt es aber weiterhin traditionell enge Beziehungen. Wir wollen diese Brücken erhalten und neue bauen“, so Glosemeyer.

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