Pressemitteilung Nr. 19/732 Bratmann: Veranstaltungswirtschaft stärken – klare Regeln und weniger Bürokratie Pressemitteilung Nr. 19/732 28. April 2026 Die Veranstaltungswirtschaft in Niedersachsen soll spürbar bessere Rahmenbedingungen bekommen. Mit einem entsprechenden Antrag setzt sich die rot-grüne Koalition dafür ein, Planungssicherheit zu erhöhen, Bürokratie abzubauen und die Branche zukunftsfähig aufzustellen. „Unsere Veranstaltungsbranche ist ein zentraler Motor für Wirtschaft, Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt – gerade auch im ländlichen Raum“, erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Christoph Bratmann. „Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass Veranstaltungen einfacher geplant und durchgeführt werden können.“ Der Antrag reagiert auf zunehmende Probleme in der Praxis. Komplexe Genehmigungsverfahren, hohe Sicherheitsauflagen und uneinheitliche Vorgaben erschweren vielen Veranstaltern die Arbeit. Besonders kleine und mittlere Veranstaltungen geraten dadurch unter Druck. „Wer heute ein Festival, eine Messe oder ein Stadtfest organisiert, kämpft oft mehr mit Formularen als mit der eigentlichen Planung“, so Bratmann. „Das wollen wir ändern – mit klaren, praxistauglichen Regeln und digitalen Verfahren.“ Konkret soll die Versammlungsstättenverordnung überarbeitet werden, damit Anforderungen verständlicher und verhältnismäßiger werden – insbesondere für kleinere und temporäre Veranstaltungen. Gleichzeitig soll die Verwaltung konsequent digitalisieren: Anträge sollen künftig vollständig online gestellt und bearbeitet werden können. „Es kann nicht sein, dass Veranstalterinnen und Veranstalter Zeit und Ressourcen in komplizierte Verfahren stecken statt in ihre eigentliche Arbeit“, sagt Bratmann. „Wir müssen Abläufe endlich einfacher, schneller und verlässlicher machen.“ Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf mehr Transparenz und besseren Daten. Eine landesweite Studie soll erstmals systematisch erfassen, welchen wirtschaftlichen Nutzen Veranstaltungen für Regionen haben – etwa für Gastronomie, Tourismus und Einzelhandel. Auch auf Bundesebene sieht der Antrag Handlungsbedarf. Dazu zählen unter anderem schnellere Visa-Verfahren für internationale Gäste, moderne Lärmschutzregeln sowie verlässliche Rahmenbedingungen bei der Künstlersozialabgabe. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Branche nachhaltig zu stärken. „Wir wollen, dass Niedersachsen ein attraktiver Standort für Veranstaltungen bleibt – mit fairen Bedingungen, weniger Bürokratie und mehr Planungssicherheit“, so Bratmann. Pressemitteilung von: Christoph Bratmann