Pressemitteilung Nr. 19/838

Bratmann: Einigung in Osnabrück gibt Beschäftigten Sicherheit und Perspektive

Pressemitteilung Nr. 19/838

Zur Einigung über die Zukunft des Volkswagen-Standorts Osnabrück sagt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Christoph Bratmann: „Dies ist ein wichtiger Schritt für die Beschäftigten und den Industriestandort. Aurelius und das Land wollen die Volkswagen Osnabrück GmbH übernehmen und den Standort zum Kompetenzzentrum für Sicherheits- und Verteidigungslösungen weiterentwickeln. Damit eröffnet sich für große Teile der Kolleginnen und Kollegen nach Monaten der Unsicherheit Sicherheit und Planbarkeit.“

Für die SPD-Fraktion kommt diese Perspektive nicht von ungefähr: „Dies ist ein Erfolg der Belegschaft, des Betriebsrats, der Gewerkschaft und von Ministerpräsident Olaf Lies. Und dieser Erfolg zeigt, dass das industrielle Know-how und die Infrastruktur von Volkswagen wichtige Standortvorteile sind, die auch für andere Unternehmen interessant sein können. Wir haben uns im Sommer im Rahmen unserer Wirtschaftswoche mit dem Arbeitskreis Wirtschaft selbst ein Bild vom Standort und seinen Potenzialen gemacht und Gespräche mit der Geschäftsführung und dem Betriebsrat geführt. Für uns war dabei klar: Wir stehen eng an der Seite der Beschäftigten und unterstützen jeden ernsthaften Ansatz, eine tragfähige Zukunftsperspektive für den Standort und seine Belegschaft zu schaffen“, so der Wirtschaftspolitiker.

Nun sei wichtig, dass Tarifbindung und Mitbestimmung erhalten bleiben. „Gute industrielle Arbeitsplätze brauchen nicht nur eine Zukunftsperspektive für den Standort, sondern auch verlässliche Arbeitsbedingungen und starke Arbeitnehmervertretungen“, betonte Bratmann. Zugleich sei klar, dass die Einigung nur ein wichtiger Zwischenschritt ist: „Wir haben heute einen Meilenstein erreicht, aber wir sind längst nicht am Ende des Weges. Für die Beschäftigten, die bislang noch keine Perspektive haben, insbesondere in der Technischen Entwicklung, müssen jetzt schnell Lösungen entstehen. Volkswagen steht hier weiterhin in der Verantwortung“, erklärt der SPD-Politiker. Das Land werde den weiteren Prozess eng begleiten. „Volkswagen verfügt über hervorragend qualifizierte Beschäftigte, gewachsene Strukturen und jahrzehntelange Erfahrung in anspruchsvoller industrieller Fertigung. Diese Stärke wollen wir nutzen. Unser Ziel muss sein, möglichst vielen Menschen dauerhaft gute und verlässliche Arbeit zu sichern. Das gilt nicht nur für Osnabrück, sondern für alle Standorte“, betont Bratmann.

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