Pressemitteilung Nr. 19/883

Bratmann: Audi-Chef muss nach beschämenden Auftritt in die Spur zurückfinden

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Der Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner bei einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump hat in der SPD-Fraktion in Niedersachsen für großes Befremden gesorgt. „Der oberste Repräsentant einer hochsoliden Marke hat sich mit dieser unwürdigen Shownummer vor Trumps Wahlkampfkarren spannen lassen. Das ist inakzeptabel für einen traditionsreichen Hersteller, der für hochwertige Fahrzeuge und höchste Kompetenz und Qualität steht“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Christoph Bratmann. „Auch vor dem Hintergrund der aktuellen Strukturdebatten in Deutschland ist dieser Auftritt bei einem Feind eines freien Welthandels völlig daneben“, so der SPD-Politiker. „Döllner muss nach dieser Entgleisung als Gesicht von Audi dringend wieder in die Spur zurückfinden“, erklärte er.

Dabei gehe es gar nicht um die anstehende Investitionsentscheidung selbst. „Ein Weltkonzern wie die Volkswagen AG muss natürlich auch weltweit präsent sein. Darüber entscheidet der Aufsichtsrat in sachlicher Atmosphäre, nicht ein Manager in einer aufgepeitschten Wahlkampfarena“, so Bratmann.

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