Pressemitteilung Nr. 19/812

Baatzsch: Jahrestag des Völkermords ist für uns Auftrag zum Schutz der Jesiden

Pressemitteilung Nr. 19/812

Mit einer Mahnwachse haben Menschen am Montag, 3- August, auf dem Steintorplatz in Hannover an den Völkermord an den Jesidinnen und Jesiden in Shingal im Nordwesten des Irak vor zwölf Jahren gedacht. Am 3. August 2014 hatte die islamistische Terrormiliz IS Shingal überfallen, tausende Männer ermordet, Frauen und Kinder verschleppt und versklavt. Hunderttausende Menschen wurden zur Flucht gezwungen, einige davon leben in der Diaspora in Deutschland.

Für die SPD-Landtagsfraktion nahm der Landtagsabgeordnete Brian Baatzsch an der Mahnwache teil. Baatzsch betonte, dass diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit auch die Menschen in Niedersachsen betreffen. „Auch in meiner Heimatstadt Springe lebt eine große jesidische Gemeinschaft. Sie erinnert uns daran, dass wir auch hier vor Ort Verantwortung übernehmen und Räume schaffen, in denen Jesidinnen und Jesiden sicher leben können du sich anerkannt und willkommen fühlen. Der heutige Tag ist nicht nur Mahnung, an die Opfer des Genozids zu denken, sondern auch Auftrag, sich konsequent für die Menschenrechte, die Verhinderung von Völkermorden und die internationale rechtsstaatliche Verfolgung der Verantwortlichen einzusetzen. Die SPD-Landtagsfraktion stellt sich entschieden gegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wir sind für die Identifizierung und Verfolgung der Täterinnen und Täter und für den Schutz der Betroffenen.“

Pressemitteilung von: