PRESSEMITTEILUNGEN PRESSEMITTEILUNGEN Im Pressebereich informieren wir über Nachrichten und Ereignisse aus dem Parlament sowie über die Arbeit der SPD-Landtagsfraktion. Hier gibt es regelmäßig neue Meldungen aus den Ausschüssen und dem Plenum sowie zu Veranstaltungen. SUCHENNach Abgeordneten filternMatthias ArendsBrian BaatzschJan-Philipp BeckDaniela BehrensNico BloemMarcus BosseChristoph BratmannMarkus BrinkmannJörn DomeierOliver EbkenKarin EmkenMarten GädeImmacolata GlosemeyerConstantin GroschThore GüldnerThordies HanischFrank HenningAntonia HillbergGerd HujahnRüdiger KauroffStefan KleinRené KopkaAndrea KötterDeniz KurkuCorinna LangeKirsikka LansmannDr. Silke LesemannDr. Dörte LiebetruthOlaf LiesKarin LogemannOliver LottkeKarola MargrafBjörn MeyerPhilipp MeynHanna NaberWiebke OsigusSebastian PennoStefan PolitzeGuido PottUlf PrangeAndrea PrellJan Henner PutzierJulia RetzlaffAlexander SaadeJulius SchneiderJan SchröderDoris Schröder-KöpfClaudia SchüßlerAnnette SchützeWiard SiebelsSabine TippeltGrant Hendrik TonneUli WatermannStephan WeilChristoph WillekeTim-Julian WookSebastian ZinkeNach Jahr filtern20262025202420232022202120202019201820172016 Lesemann: Spitzenforschung braucht starke und verlässliche Bedingungen Pressemitteilung Nr. 19/869 5. Oktober 2026 Im Wettbewerb um die neuen Exzellenzuniversitäten hat sich keine Bewerbung aus Niedersachsen durchsetzen können. Dazu erklärt die wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Silke Lesemann: „Natürlich hätten wir uns gewünscht, dass ein niedersächsischer Standort den Sprung zur Exzellenzuniversität schafft. Die Enttäuschung darüber kann ich gut verstehen. Mein großer Dank gilt allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie den Beschäftigten an den beteiligten Hochschulen, die mit viel Einsatz starke Bewerbungen auf die Beine gestellt haben. Das Ergebnis ändert nichts daran, dass Niedersachsen ein starker Wissenschaftsstandort ist. Sechs Exzellenzcluster zeigen, dass unsere Hochschulen in wichtigen Forschungsfeldern international ganz vorne mitarbeiten. Auf dieser Stärke müssen und werden wir weiter aufbauen. Für uns als SPD ist klar: Exzellente Wissenschaft entsteht nicht durch einen Titel allein. Sie braucht verlässliche Finanzierung, moderne Infrastruktur und gute Bedingungen für diejenigen, die forschen, lehren und wissenschaftlichen Nachwuchs ausbilden. Deshalb werden wir unsere Hochschulen weiter stärken und sie dabei unterstützen, ihre Profile zu schärfen und ihre Spitzenforschung international sichtbar zu machen. Die Entscheidung ist für uns kein Grund, den Anspruch zurückzunehmen – im Gegenteil.“ Siebels: CDU verliert sich in Nebenschauplätzen, statt den Fall G. aufzuklären Pressemitteilung Nr. 19/868 2. Oktober 2026 Die heutige Befragung des Abteilungsleiters I im Niedersächsischen Justizministerium, Dr. Michael Henjes, hat im 26. Parlamentarischen Untersuchungsausschuss erwartungsgemäß keine neuen Erkenntnisse zum Fall G. gebracht. Henjes ist erst seit Ende Januar 2025 im Ministerium und konnte deshalb zu vielen Vorgängen aus der Zeit davor keine eigenen Wahrnehmungen schildern. Auch das im Ausschuss thematisierte Gespräch zwischen Henjes und dem ermittelnden Staatsanwalt erwies sich in keiner Hinsicht als problematisch. Politze: Niedersachsen soll mehr machen und weniger dokumentieren Pressemitteilung Nr. 19/867 29. September 2026 Ministerpräsident Olaf Lies hat am (heutigen) Dienstag in der Landespressekonferenz eine erste Streichliste von Berichts- und Dokumentationspflichten im Land vorgestellt, die das Kabinett zuvor beschlossen hatte. Demnach werden umgehend 272 landesrechtliche Regelungen abgeschafft oder vereinfacht. Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Stefan Politze, begrüßt diesen Schritt als guten Auftakt: „Machen statt reden, vertrauen statt dokumentieren, hinterfragen statt hinnehmen, digitalisieren, statt abheften – nach diesen Prinzipien setzen Ministerpräsident Olaf Lies und die Landesregierung die angekündigte Vereinfachung bei den Dokumentationspflichten in konkrete Politik um und sagen überbordender Bürokratie den Kampf an“, sagte der SPD-Politiker. Dabei sei klar, dass der heutige Tag ein Schritt auf einem langen Weg zu einem „Einfacher. Schneller. Günstiger.“ sei. „Vereinfachung von Verwaltung ist das Bohren dicker Bretter. Das grundsätzliche Infragestellen bisheriger Berichtspflichten ist dabei ein echter Gamechanger. Ministerpräsident Olaf Lies steht für einen langen Atem und politische Konsequenz. Darum bin ich überzeugt, dass den ersten 272 Regeln bald viele weitere folgen werden. Damit die Menschen in Niedersachsen mehr machen und weniger dokumentieren“, so Politze. Saade: Sicherheit bedeutet auch, sich sicher zu fühlen Pressemitteilung Nr. 19/866 28. September 2026 Innenministerin Daniela Behrens hat am (heutigen) Montag die neue Dunkelfeldstudie des Landeskriminalamtes Niedersachsen vorgestellt. „Die Studie zeigt sehr genau, wie die Niedersachsen ihre Sicherheitslage erleben und ist so eine wichtige Ergänzung zur Polizeilichen Kriminalstatistik. Denn Sicherheit bedeutet nicht nur, statistisch sicher zu sein, sondern auch, sich sicher zu fühlen. Darum ist es richtig und wichtig, dass unser Bundesland als Erstes mit der Dunkelfeldstudie voranging“, sagt der polizeipolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Alexander Saade. Positiv sei besonders die Einschätzung der Arbeit der Sicherheitsbehörden: „Die Menschen in Niedersachsen vertrauen der Polizei und dem Rechtsstaat. Das zeigt, dass die Arbeit der Beamtinnen und Beamten in der Fläche positiv wahrgenommen wird“, erklärt der Landtagsabgeordnete. Problematisch sei die Abnahme des Sicherheitsgefühls und die Zunahme einer allgemeinen Kriminalitätsfurcht, insbesondere in Bus und Bahn und auf dem Weg nach Hause. „Auch wenn das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, abnimmt, wächst die Angst davor. Das ist ein Befund, den wir ernst nehmen und in die Novellierung des Polizeigesetzes aufnehmen werden“, so Saade. Auch das große Dunkelfeld in der Internet-Kriminalität und Social-Media-Straftaten sei nach wie vor problematisch. Zudem bereite die große Zahl nicht angezeigter sexualisierter Grenzüberschreitungen ihm Sorgen. „Dies hat insbesondere im Alltagsleben von Frauen konkrete Folgen: Wenn sie Wege meiden und darüber nachdenken, welche Kleidung sexuelle Übergriffe befördern kann, schränkt das ihre Freiheit ein. Darum brauchen wir starke Prävention, guten Opferschutz und niedrigschwellige Hilfen. Innenministerin Daniela Behrens und Justizministerin Kathrin Wahlmann haben hier bereits zahlreiche Verbesserung auf den Weg gebracht. Doch auch hier sind wir noch lange nicht am Ziel“, betont Saade. Logemann und Domeier: Bund und Land helfen mit Förderung Tieren in Not Pressemitteilung Nr. 19/865 25. September 2026 Das Land Niedersachsen unterstützt Investitionen von Tierheimen und Wildtierauffangstationen mit 20 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes. Die niedersächsische Agrarministerin Miriam Staudte hat diese Woche eine entsprechende Richtlinie auf den Weg gebracht, auf die sich Einrichtungen im Land ab sofort bewerben können. Die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Karin Logemann, begrüßt die neue Förderung: „Tierheime und Wildtierstationen übernehmen jeden Tag Verantwortung für Tiere in Not, gleichzeitig stoßen sie selbst oft an ihre Grenzen. Das vom Bund bereitgestellte Geld ermöglicht wichtige Investitionen, zumal die Einrichtungen bei einer Förderung bis zu 80 Prozent nur einen kleinen Teil der Mittel selbst aufbringen müssen.“ Der tierschutzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Jörn Domeier, sieht einen neuen Spielraum für bessere Bedingungen: „Wer Tiere in Not aufnimmt, braucht dafür tierschutzgerechte Bedingungen. Provisorien dürfen kein Dauerzustand werden. Die neue Richtlinie gibt den Einrichtungen jetzt zusätzlichen Spielraum, ihre Gebäude, Haltungssysteme und Ausstattung zu modernisieren und damit bessere Bedingungen für die Tiere zu schaffen“, so der SPD-Politiker. Bratmann: Niedersachsen gehört beim autonomen Fahren an die Spitze Pressemitteilung Nr. 19/864 23. September 2026 Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt die Bundesratsinitiative der niedersächsischen Landesregierung zur Förderung des autonomen Fahrens. „Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne setzt hier einen wichtigen Impuls. Niedersachsen übernimmt Verantwortung für eine zentrale Zukunftstechnologie der Automobilindustrie“, erklärte Christoph Bratmann, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Niedersachsen verfüge bereits über umfangreiche Erfahrungen mit der Erprobung automatisierter und vernetzter Mobilität. Besonders große Potenziale sieht Bratmann im öffentlichen Verkehr, in ländlichen Räumen sowie im Wirtschafts- und Güterverkehr. „Autonome Lösungen sind auch bei Bus und Bahn sehr interessant, insbesondere da, wo in der Fläche Fachkräfte für ein engmaschiges Angebot fehlen“, sagte der SPD-Politiker. „Wir haben in Niedersachsen wichtige Grundlagen geschaffen und Industrie, Wissenschaft und Politik zusammengebracht. Nun müssen wir die Innovation im Wortsinn auf die Straße bringen. Das gilt für Deutschland insgesamt, und Niedersachsen geht mit seiner Bundesratsinitiative für Modellregionen voran. Autonomes Fahren ist eine große Aufgabe und eine große Chance für den Automobil- und Technologiestandort Niedersachsen, wenn der Markthochlauf gelingt. Es geht um neue Formen der Mobilität, um Forschung und Wertschöpfung und um zukunftsfähige Arbeitsplätze. Gerade als Automobilland gehört Niedersachsen bei dieser Schlüsseltechnologie auf den Fahrersitz“, so Bratmann. Prange: Smollich hat die niedersächsische Justiz entscheidend mitgeprägt Pressemitteilung Nr. 19/863 21. September 2026 Zum Wechsel des Staatssekretärs im Niedersächsischen Justizministerium erklärt der justizpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Prange: „Dr. Thomas Smollich hat die niedersächsische Justiz in den vergangenen Jahrzehnten mit großer Fachkenntnis, Erfahrung und persönlichem Engagement geprägt. Als Staatssekretär war er immer ein verlässlicher Ansprechpartner und Garant einer vertrauensvollen Zusammenarbeit. Gerade in herausfordernden Zeiten hat Dr. Smollich mit hohem Einsatz und klarer Haltung die niedersächsische Justiz vorangebracht. Ich bedauere sehr, dass Dr. Smollich sein Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgeben muss und wünsche ihm gute Genesung. Mit Detlev Rust übernimmt ein ausgewiesener Kenner der niedersächsischen Justiz den Staffelstab. Seine langjährige Erfahrung aus Gerichten, Staatsanwaltschaft und Ministerium sind eine gute Basis für eine leistungsfähige und bürgernahe Justiz.“ Politze: Spritpreisentlastung ist starkes Signal – Lies liefert Pressemitteilung Nr. 19/862 19. September 2026 Zur Einigung auf eine Spritpreisentlastung auf Bundesebene sagt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Stefan Politze: „Die Menschen in Niedersachsen und im Bund brauchen schnelle Entlastung an der Zapfsäule – und die kommt jetzt: 17 Cent weniger pro Liter sind für Pendler, Familien, Handwerk und Wirtschaft ein wichtiges Signal. Gleichzeitig macht der Bund den Weg für einen Spritpreisdeckel frei. Mein besonderer Dank gilt Olaf Lies: Er hat sich in den Verhandlungen hartnäckig dafür eingesetzt, dass die Belastungen der Menschen und Unternehmen in Niedersachsen ernst genommen werden. Die Einigung zeigt, dass sich der Einsatz gelohnt hat. Jetzt muss das Paket schnell umgesetzt werden.“ Lansmann: Gute Schule braucht starke Teams und moderne Ausstattung Pressemitteilung Nr. 19/861 18. September 2026 Der Doppelhaushalt 2027/2028 stärkt Niedersachsens Schulen mit mehr Personal, verlässlicher digitaler Ausstattung und zusätzlichen Spielräumen vor Ort. Für die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Kirsikka Lansmann, setzt das Land damit an entscheidenden Stellen des Schulalltags an. „Gute Schule braucht vor allem Menschen, die Zeit für Kinder und Jugendliche haben. Deshalb ist es richtig, dass wir nicht nur 1.805 zusätzliche Lehrkräftestellen schaffen, sondern auch die Teams rund um die Lehrkräfte deutlich verstärken. Bis 2028 kommen 200 zusätzliche Stellen für die Schulsozialarbeit und weitere 200 Stellen für pädagogische und therapeutische Fachkräfte in der inklusiven Bildung hinzu. So bekommen Schülerinnen und Schüler schneller die Unterstützung, die sie brauchen – und Lehrkräfte können sich stärker auf guten Unterricht konzentrieren.“ 1 / 260
Lesemann: Spitzenforschung braucht starke und verlässliche Bedingungen Pressemitteilung Nr. 19/869 5. Oktober 2026 Im Wettbewerb um die neuen Exzellenzuniversitäten hat sich keine Bewerbung aus Niedersachsen durchsetzen können. Dazu erklärt die wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Silke Lesemann: „Natürlich hätten wir uns gewünscht, dass ein niedersächsischer Standort den Sprung zur Exzellenzuniversität schafft. Die Enttäuschung darüber kann ich gut verstehen. Mein großer Dank gilt allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie den Beschäftigten an den beteiligten Hochschulen, die mit viel Einsatz starke Bewerbungen auf die Beine gestellt haben. Das Ergebnis ändert nichts daran, dass Niedersachsen ein starker Wissenschaftsstandort ist. Sechs Exzellenzcluster zeigen, dass unsere Hochschulen in wichtigen Forschungsfeldern international ganz vorne mitarbeiten. Auf dieser Stärke müssen und werden wir weiter aufbauen. Für uns als SPD ist klar: Exzellente Wissenschaft entsteht nicht durch einen Titel allein. Sie braucht verlässliche Finanzierung, moderne Infrastruktur und gute Bedingungen für diejenigen, die forschen, lehren und wissenschaftlichen Nachwuchs ausbilden. Deshalb werden wir unsere Hochschulen weiter stärken und sie dabei unterstützen, ihre Profile zu schärfen und ihre Spitzenforschung international sichtbar zu machen. Die Entscheidung ist für uns kein Grund, den Anspruch zurückzunehmen – im Gegenteil.“
Siebels: CDU verliert sich in Nebenschauplätzen, statt den Fall G. aufzuklären Pressemitteilung Nr. 19/868 2. Oktober 2026 Die heutige Befragung des Abteilungsleiters I im Niedersächsischen Justizministerium, Dr. Michael Henjes, hat im 26. Parlamentarischen Untersuchungsausschuss erwartungsgemäß keine neuen Erkenntnisse zum Fall G. gebracht. Henjes ist erst seit Ende Januar 2025 im Ministerium und konnte deshalb zu vielen Vorgängen aus der Zeit davor keine eigenen Wahrnehmungen schildern. Auch das im Ausschuss thematisierte Gespräch zwischen Henjes und dem ermittelnden Staatsanwalt erwies sich in keiner Hinsicht als problematisch.
Politze: Niedersachsen soll mehr machen und weniger dokumentieren Pressemitteilung Nr. 19/867 29. September 2026 Ministerpräsident Olaf Lies hat am (heutigen) Dienstag in der Landespressekonferenz eine erste Streichliste von Berichts- und Dokumentationspflichten im Land vorgestellt, die das Kabinett zuvor beschlossen hatte. Demnach werden umgehend 272 landesrechtliche Regelungen abgeschafft oder vereinfacht. Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Stefan Politze, begrüßt diesen Schritt als guten Auftakt: „Machen statt reden, vertrauen statt dokumentieren, hinterfragen statt hinnehmen, digitalisieren, statt abheften – nach diesen Prinzipien setzen Ministerpräsident Olaf Lies und die Landesregierung die angekündigte Vereinfachung bei den Dokumentationspflichten in konkrete Politik um und sagen überbordender Bürokratie den Kampf an“, sagte der SPD-Politiker. Dabei sei klar, dass der heutige Tag ein Schritt auf einem langen Weg zu einem „Einfacher. Schneller. Günstiger.“ sei. „Vereinfachung von Verwaltung ist das Bohren dicker Bretter. Das grundsätzliche Infragestellen bisheriger Berichtspflichten ist dabei ein echter Gamechanger. Ministerpräsident Olaf Lies steht für einen langen Atem und politische Konsequenz. Darum bin ich überzeugt, dass den ersten 272 Regeln bald viele weitere folgen werden. Damit die Menschen in Niedersachsen mehr machen und weniger dokumentieren“, so Politze.
Saade: Sicherheit bedeutet auch, sich sicher zu fühlen Pressemitteilung Nr. 19/866 28. September 2026 Innenministerin Daniela Behrens hat am (heutigen) Montag die neue Dunkelfeldstudie des Landeskriminalamtes Niedersachsen vorgestellt. „Die Studie zeigt sehr genau, wie die Niedersachsen ihre Sicherheitslage erleben und ist so eine wichtige Ergänzung zur Polizeilichen Kriminalstatistik. Denn Sicherheit bedeutet nicht nur, statistisch sicher zu sein, sondern auch, sich sicher zu fühlen. Darum ist es richtig und wichtig, dass unser Bundesland als Erstes mit der Dunkelfeldstudie voranging“, sagt der polizeipolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Alexander Saade. Positiv sei besonders die Einschätzung der Arbeit der Sicherheitsbehörden: „Die Menschen in Niedersachsen vertrauen der Polizei und dem Rechtsstaat. Das zeigt, dass die Arbeit der Beamtinnen und Beamten in der Fläche positiv wahrgenommen wird“, erklärt der Landtagsabgeordnete. Problematisch sei die Abnahme des Sicherheitsgefühls und die Zunahme einer allgemeinen Kriminalitätsfurcht, insbesondere in Bus und Bahn und auf dem Weg nach Hause. „Auch wenn das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, abnimmt, wächst die Angst davor. Das ist ein Befund, den wir ernst nehmen und in die Novellierung des Polizeigesetzes aufnehmen werden“, so Saade. Auch das große Dunkelfeld in der Internet-Kriminalität und Social-Media-Straftaten sei nach wie vor problematisch. Zudem bereite die große Zahl nicht angezeigter sexualisierter Grenzüberschreitungen ihm Sorgen. „Dies hat insbesondere im Alltagsleben von Frauen konkrete Folgen: Wenn sie Wege meiden und darüber nachdenken, welche Kleidung sexuelle Übergriffe befördern kann, schränkt das ihre Freiheit ein. Darum brauchen wir starke Prävention, guten Opferschutz und niedrigschwellige Hilfen. Innenministerin Daniela Behrens und Justizministerin Kathrin Wahlmann haben hier bereits zahlreiche Verbesserung auf den Weg gebracht. Doch auch hier sind wir noch lange nicht am Ziel“, betont Saade.
Logemann und Domeier: Bund und Land helfen mit Förderung Tieren in Not Pressemitteilung Nr. 19/865 25. September 2026 Das Land Niedersachsen unterstützt Investitionen von Tierheimen und Wildtierauffangstationen mit 20 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes. Die niedersächsische Agrarministerin Miriam Staudte hat diese Woche eine entsprechende Richtlinie auf den Weg gebracht, auf die sich Einrichtungen im Land ab sofort bewerben können. Die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Karin Logemann, begrüßt die neue Förderung: „Tierheime und Wildtierstationen übernehmen jeden Tag Verantwortung für Tiere in Not, gleichzeitig stoßen sie selbst oft an ihre Grenzen. Das vom Bund bereitgestellte Geld ermöglicht wichtige Investitionen, zumal die Einrichtungen bei einer Förderung bis zu 80 Prozent nur einen kleinen Teil der Mittel selbst aufbringen müssen.“ Der tierschutzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Jörn Domeier, sieht einen neuen Spielraum für bessere Bedingungen: „Wer Tiere in Not aufnimmt, braucht dafür tierschutzgerechte Bedingungen. Provisorien dürfen kein Dauerzustand werden. Die neue Richtlinie gibt den Einrichtungen jetzt zusätzlichen Spielraum, ihre Gebäude, Haltungssysteme und Ausstattung zu modernisieren und damit bessere Bedingungen für die Tiere zu schaffen“, so der SPD-Politiker.
Bratmann: Niedersachsen gehört beim autonomen Fahren an die Spitze Pressemitteilung Nr. 19/864 23. September 2026 Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt die Bundesratsinitiative der niedersächsischen Landesregierung zur Förderung des autonomen Fahrens. „Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne setzt hier einen wichtigen Impuls. Niedersachsen übernimmt Verantwortung für eine zentrale Zukunftstechnologie der Automobilindustrie“, erklärte Christoph Bratmann, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Niedersachsen verfüge bereits über umfangreiche Erfahrungen mit der Erprobung automatisierter und vernetzter Mobilität. Besonders große Potenziale sieht Bratmann im öffentlichen Verkehr, in ländlichen Räumen sowie im Wirtschafts- und Güterverkehr. „Autonome Lösungen sind auch bei Bus und Bahn sehr interessant, insbesondere da, wo in der Fläche Fachkräfte für ein engmaschiges Angebot fehlen“, sagte der SPD-Politiker. „Wir haben in Niedersachsen wichtige Grundlagen geschaffen und Industrie, Wissenschaft und Politik zusammengebracht. Nun müssen wir die Innovation im Wortsinn auf die Straße bringen. Das gilt für Deutschland insgesamt, und Niedersachsen geht mit seiner Bundesratsinitiative für Modellregionen voran. Autonomes Fahren ist eine große Aufgabe und eine große Chance für den Automobil- und Technologiestandort Niedersachsen, wenn der Markthochlauf gelingt. Es geht um neue Formen der Mobilität, um Forschung und Wertschöpfung und um zukunftsfähige Arbeitsplätze. Gerade als Automobilland gehört Niedersachsen bei dieser Schlüsseltechnologie auf den Fahrersitz“, so Bratmann.
Prange: Smollich hat die niedersächsische Justiz entscheidend mitgeprägt Pressemitteilung Nr. 19/863 21. September 2026 Zum Wechsel des Staatssekretärs im Niedersächsischen Justizministerium erklärt der justizpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Prange: „Dr. Thomas Smollich hat die niedersächsische Justiz in den vergangenen Jahrzehnten mit großer Fachkenntnis, Erfahrung und persönlichem Engagement geprägt. Als Staatssekretär war er immer ein verlässlicher Ansprechpartner und Garant einer vertrauensvollen Zusammenarbeit. Gerade in herausfordernden Zeiten hat Dr. Smollich mit hohem Einsatz und klarer Haltung die niedersächsische Justiz vorangebracht. Ich bedauere sehr, dass Dr. Smollich sein Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgeben muss und wünsche ihm gute Genesung. Mit Detlev Rust übernimmt ein ausgewiesener Kenner der niedersächsischen Justiz den Staffelstab. Seine langjährige Erfahrung aus Gerichten, Staatsanwaltschaft und Ministerium sind eine gute Basis für eine leistungsfähige und bürgernahe Justiz.“
Politze: Spritpreisentlastung ist starkes Signal – Lies liefert Pressemitteilung Nr. 19/862 19. September 2026 Zur Einigung auf eine Spritpreisentlastung auf Bundesebene sagt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Stefan Politze: „Die Menschen in Niedersachsen und im Bund brauchen schnelle Entlastung an der Zapfsäule – und die kommt jetzt: 17 Cent weniger pro Liter sind für Pendler, Familien, Handwerk und Wirtschaft ein wichtiges Signal. Gleichzeitig macht der Bund den Weg für einen Spritpreisdeckel frei. Mein besonderer Dank gilt Olaf Lies: Er hat sich in den Verhandlungen hartnäckig dafür eingesetzt, dass die Belastungen der Menschen und Unternehmen in Niedersachsen ernst genommen werden. Die Einigung zeigt, dass sich der Einsatz gelohnt hat. Jetzt muss das Paket schnell umgesetzt werden.“
Lansmann: Gute Schule braucht starke Teams und moderne Ausstattung Pressemitteilung Nr. 19/861 18. September 2026 Der Doppelhaushalt 2027/2028 stärkt Niedersachsens Schulen mit mehr Personal, verlässlicher digitaler Ausstattung und zusätzlichen Spielräumen vor Ort. Für die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Kirsikka Lansmann, setzt das Land damit an entscheidenden Stellen des Schulalltags an. „Gute Schule braucht vor allem Menschen, die Zeit für Kinder und Jugendliche haben. Deshalb ist es richtig, dass wir nicht nur 1.805 zusätzliche Lehrkräftestellen schaffen, sondern auch die Teams rund um die Lehrkräfte deutlich verstärken. Bis 2028 kommen 200 zusätzliche Stellen für die Schulsozialarbeit und weitere 200 Stellen für pädagogische und therapeutische Fachkräfte in der inklusiven Bildung hinzu. So bekommen Schülerinnen und Schüler schneller die Unterstützung, die sie brauchen – und Lehrkräfte können sich stärker auf guten Unterricht konzentrieren.“