Claudia Schüßler

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Claudia Schüßler

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Barsinghausen 34

Biografie

Porträt

Geboren am 6. November 1967, ev.-luth., verheiratet, zwei Kinder. Nach dem Abitur 1987 Umzug nach Hamburg, dort FSJ beim Diakonischen Werk, anschließend Studium der Rechtswissenschaften zunächst in Hamburg und später in Hannover. Unterbrechung des Studiums durch die Geburt der Töchter in den Jahren 1993 und 1995.

Nach dem 2. Staatsexamen 2009 Gründung einer Anwaltskanzlei in Wunstorf. Seither als Anwältin tätig, Schwerpunkte Arbeits- und Sozialrecht.
Mitglied der SPD seit 1988. Stellv. Vorsitzende des OV Barsinghausen. Mitglied im UB Hannover.
Mitglied des Niedersächsischen Landtages der 18. Wahlperiode (seit 14. November 2017).

Steckbrief

  • Rechtsanwältin
  • Sprecherin für Entwicklungspolitik
  • Mitglied im Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung
  • Mitglied im Unterausschuss Medien

Kommunale Mandate und Funktionen

Seit 2016 Ratsfrau der Stadt Barsinghausen

Freiwillige Angaben zu Nebeneinkünften

Keine Nebentätigkeit

Pressemitteilungen

Pressemitteilung Nr. 18/371
7. Mai 2019
Am Dienstag haben die Mitglieder des Arbeitskreises für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung im Rahmen einer fraktionsinternen Anhörung mit Expertinnen und Experten über die Stärkung der Europäischen Säule sozialer Rechte diskutiert. Unter den angehörten ExpertInnen waren unter anderem hochrangige Vertreter von Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden und der Europäischen Union. „Die Sozialdemokratie steht wie eh und je felsenfest zur europäischen Idee, die uns Frieden und Freiheit auf dem Kontinent garantiert. Dennoch dürfen wir die wachsende Zahl der EU-Kritiker nicht ignorieren, denn es gibt gerade im Sozialbereich Dinge, die sich ändern müssen. Nur wenn die Menschen das Gefühl zurückgewinnen, dass Europa auch und insbesondere für soziale Gerechtigkeit steht, kann die europäische Idee weiter mit Leben gefüllt werden“, erklären die SPD-Abgeordneten Dr. Christos Pantazis und Claudia Schüßler. Als Beispiel für eine mögliche Reform der EU hin zu höheren Sozialstandards nennt der Sprecher für Bundes- und Europaangelegenheiten der SPD-Fraktion, Dr. Christos Pantazis, die Einführung eines europäischen Mindestlohns: „Ziel muss es sein, dass in jedem EU-Staat ein Mindestlohn eingeführt wird, der 60 Prozent des Durchschnittseinkommens in dem jeweiligen Land beträgt.“ Weitere Beispiele für ein sozialeres Europa sei die Verschärfung der sogenannten Entsenderichtlinie: „Wenn ein EU-Bürger in einem anderen EU-Land arbeitet, muss er auch nach den dortigen Standards und nicht nach denen seines Heimatlandes bezahlt werden. Dieser Form von Lohndumping muss endlich entschlossen der Kampf angesagt werden“, ergänzt die SPD-Politikerin Claudia Schüßler. Auch europäische Mindeststandards für die betriebliche Mitbestimmung müssten definiert werden: „Insbesondere in manchen osteuropäischen Staaten gibt es hier leider noch erheblichen Nachholbedarf“, so Pantazis. Die SPD-Politiker kündigen an, die Ergebnisse aus der Anhörung nun über die verschiedenen Arbeitskreise in den politischen Betrieb einfließen lassen zu wollen: „Die Diskussion verlief teilweise durchaus kontrovers, dafür aber stets ehrlich. Denn uns alle eint das Ziel, für die Zukunft einer starken Europäischen Union kämpfen zu wollen.“
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Pantazis und Schüßler: Europäischer Mindestlohn und Kampf gegen Lohndumping – Anhörung zeigt Wege zu einem sozialeren Europa auf