Claudia Schüßler

Claudia Schüßler

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Claudia Schüßler

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Biografie

Porträt

Geboren am 6. November 1967, ev.-luth., verheiratet, zwei Kinder.

Studium der Rechtswissenschaften zunächst in Hamburg und später in Hannover. Unterbrechung des Studiums durch die Geburt der Töchter in den Jahren 1993 und 1995. Nach dem 2. Staatsexamen 2009 Gründung einer Anwaltskanzlei. Seither als Anwältin tätig mit den Schwerpunkten im Arbeits- und Sozialrecht.

Mitglied der SPD seit 1988. Mitglied des Niedersächsischen Landtags seit der 18. Wahlperiode (seit 14. November 2017).

Steckbrief

  • Rechtsanwältin
  • Stellv. Fraktionsvorsitzende
  • Sprecherin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung
  • Sprecherin für Innovationspolitik
  • Mitglied im Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung
  • Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Bauen
  • Mitglied im Unterausschuss Medien

Kommunale Mandate und Funktionen

Seit 2021 Mitglied der Regionsversammlung der Region Hannover.

Pressemitteilungen

Pressemitteilung Nr. 19/786
24. Juni 2026
Die SPD-Fraktion in Niedersachsen spricht sich für eine respektvolle Modernisierung des Bestattungsrechts aus. Das sagte die Landtagsabgeordnete Claudia Schüßler am Mittwoch im Plenum. Anlass war ein Vorstoß der AfD, den Schüßler als ebenso unausgereift wie unkonkret kritisierte. So greife der Vorschlag Einzelregelungen verschiedener Bundesländer auf, ohne aber die Zusammenhänge zu berücksichtigen. „Die Vorstellungen der Menschen von Abschied, Trauer und Erinnerung haben sich verändert. Deshalb sind wir grundsätzlich für eine Modernisierung des Bestattungsrechts“, sagte Schüßler. Dabei gehe es jedoch um sensible Fragen von Pietät, Gesundheitsschutz und praktischer Umsetzbarkeit. „Jede Änderung braucht eine sorgfältige Abwägung und einen breiten Dialog mit den Betroffenen.“ Schüßler verwies auf die sehr verschiedenen Wünsche zur Bestattung. So nähmen Alternativen zu klassischen Erd- und Urnenbestattungen seit Jahren zu. Diesen Veränderungen müsse die Politik Rechnung tragen. Zugleich machte Schüßler klar, dass Reformen einen vorherigen respektvollen Dialog unter anderem mit Bestattern, Friedhofsträgern, Religionsgemeinschaften sowie klare Regeln bräuchten. „Regeln schützen und sorgen für Verlässlichkeit und Würde im Umgang mit Verstorbenen und Hinterbliebenen“, betonte die SPD-Abgeordnete. „Wir wollen diese Gespräche führen und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln. Wir wollen Veränderungen mit Augenmaß statt mit der ideologischen Brechstange: Der Tod eignet sich nicht für politische Spaltungsversuche“, schloss Schüßler.
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Schüßler: Bestattungsrecht braucht Augenmaß statt Ideologie