Pressemitteilung Nr. 18/728

Pantazis: Ganzheitliche Perspektive in der Lockerungsdebatte erforderlich – Mit Smart Distancing zurück in einen beherrschbaren Alltag

Pressemitteilung Nr. 18/728

Angesichts konstant sinkender Infektionszahlen, täglich bundesweit mehr Genesenden als Neuerkrankten und einem gleichbleibenden R-Wert unter 1 plädiert Dr. Christos Pantazis, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, gemeinsam mit den SPD-Wirtschaftspolitikern dafür, die jetzigen Strategien im Umgang mit dem Corona-Virus zu vereinheitlichen und auf das Smart Distancing umzustellen.

Dies würde eine grundlegende Wiederbelebung der Volkswirtschaft bei konsequenter Einhaltung entsprechender Hygiene- und Sicherheitsstandards bedeuten: „Die Menschen merken, dass wir in der Bewältigung der Krise spürbare Erfolge verzeichnen können und rufen verständlicher Weise wieder nach mehr Freiheiten. Gleichzeitig nimmt die daraus resultierende, politische ‚Lockerungsdebatte‘ leider teilweise groteske Züge an: Während mancherorts unverhältnismäßig hart an bestehenden Verboten festgehalten wird, werden anderswo erste Lockerungen ermöglicht oder für die Bürgerinnen und Bürger wenig nachvollziehbare Stufenpläne präsentiert. Wir brauchen daher jetzt eine ganzheitliche nachvollziehbare Strategie – das Smart Distancing“, so der Tenor der SPD-Wirtschaftspolitiker.

„Wenn Abstands- und Hygienevorschriften konsequent eingehalten und nach Möglichkeit kontrolliert werden – dazu zählen unter anderem das Tragen und die Verfügbarkeit eines Mund-Nasen-Schutzes, die Möglichkeit, Infektionsketten jederzeit nachzuvollziehen und das Bereitstellen von Desinfektionsmitteln – dann können eine ganze Bandbreite an Einrichtungen schrittweise geöffnet werden, als es derzeit noch der Fall ist“, so Pantazis weiter. Als Beispiele nennt dieser auch die SB-Autowaschanlagen, den Tourismus oder derzeit weiter geschlossene Wirtschaftsbetriebe. Dabei müsse natürlich für alle Einrichtungen ebenfalls ein entsprechendes Abstands- und Hygienekonzept vorliegen und abgenommen sein.

„Sofern uns die nur noch geringe Anzahl von Neuinfektionen die Möglichkeit gibt, Infektionsketten konsequent nachvollziehen zu können, ist das Smart Distancing eine Formel, um den ‚Corona-Alltag‘ auf ein vernünftiges Normalniveau zu heben“, erklärt der SPD-Politiker und Mediziner.

Die SPD-Landtagsfraktion dankt den Bürgerinnen und Bürgern für ihre große Bereitschaft, in der jetzigen Situation auch fundamentale Einschränkungen ihrer Grundrechte in Kauf zu nehmen, um das gemeinsame Ziel – die Eindämmung der Corona-Pandemie – zu erreichen. „Nur dadurch sind wir in der Lage, über grundlegende Lockerungsszenarien wie das Smart Distancing zu sprechen. Wir sind selbstverständlich noch lange nicht am Ziel, aber wir kriegen die Krise gemeinsam in den Griff. Diese Form von gelebter Solidarität ist für sich schon ein großer Erfolg.“, so Pantazis abschließend.