Pressemitteilung Nr. 18/754

Modder: Der Niedersächsische Weg – Gemeinsam für Natur-, Arten- und Gewässerschutz

Pressemitteilung Nr. 18/754

In einem langen und intensiven Dialog haben die niedersächsischen Ministerien für Umwelt und für Landwirtschaft gemeinsam mit dem NABU, dem BUND, dem Landvolk sowie der Landwirtschaftskammer eine konstruktive Einigung für mehr Natur-, Arten- und Gewässerschutz in Niedersachsen erzielt.

Der Niedersächsische Weg umfasst ein 15-Punkte-Maßnahmenpaket, das von den genannten Akteuren getragen wird und die Interessen des Umweltschutzes und der Landwirtschaft durch einen Kompromiss in Einklang bringt. „Nur, wenn wir beide Bereiche als verschiedene Seiten der gleichen Medaille begreifen, werden wir auf lange Sicht Erfolge in beiden Segmenten erreichen. Die Interessen von Arten- und Umweltschutz stehen in keinem radikalen Konflikt zur Landwirtschaft, wie die Einigung zeigt“, so Modder weiter.

Einer der größten Bausteine finanzieller Natur seien die angestrebten Finanzierungsmaßnahmen für FFH-Gebiete, erklärt Modder: „Mit einem aufwachsenden Finanzvolumen von 25 Millionen Euro vom Jahr 2021 an wird ein wichtiges Signal an die Landwirte und Verbände gesendet.“ Weitere wichtige Eckpunkte seien zudem die Aufnahme weiterer Biotoptypen zum Grünlandschutz, die Aufstockung des Aktionsprogramm Insektenschutz sowie die Ausweitung des ökologischen Landbaus. „Das Land will zudem seiner Vorbildrolle gerecht werden und sich in absehbarer Zeit auf eigenen Flächen für eine naturverträgliche Bewirtschaftung einsetzen“, sagt die SPD-Politikerin Modder.

„Es ist ein gutes Signal für unser Bundesland, dass nun weitgehend alle Akteure an einem Strang ziehen! Dass die so unterschiedlichen Interessen unter ein Dach gebracht worden sind, stimmt uns für die Umsetzung der Maßnahmen äußerst positiv und demonstriert die gesellschaftliche Verantwortung, derer sich alle bewusst sind. Als SPD-Fraktion werden wir den Niedersächsischen Weg gemeinsam mit den Akteuren mitgehen“, so Modder abschließend.