Uwe Schwarz

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Uwe Schwarz

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Einbeck 19

Biografie

Porträt

Geboren am 30. März 1957 in Hildesheim, verheiratet, eine Tochter.

Besuch der Volksschule in Bad Gandersheim, anschließend der Handelsschule in Einbeck, Kreis Northeim. Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten, Fachrichtung Krankenversicherung; I. Verwaltungsprüfung 1976, II. Verwaltungsprüfung 1981. Bis zur Wahl in den Landtag 1986 Gruppenleiter und EDV- Verbindungsmann in der AOK Nordharz, Goslar, Personalratsvorsitzender.

Mitglied der SPD seit 1973. Diverse Funktionen bei den Jungsozialisten und in der SPD. Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Northeim-Einbeck von 1993 bis Mai 2019, seither Ehrenvorsitzender.

Mitglied des Niedersächsischen Landtages seit der 11. Wahlperiode (seit 21. Juni 1986). Mitglied des Vorstandes der SPD-Landtagsfraktion und Mitglied im Ältestenrat des Niedersächsischen Landtags.
Seit 1998 sozial- und gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion sowie Vorsitzender des Arbeitskreises Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit. Federführend zuständig für die Bereiche Gesundheit, Soziales, Jugend, Kinderschutz, Familie, Gleichberechtigung, Wohnungsbau.

Steckbrief

  • Verwaltungsoberinspektor a. D.
  • Mitglied im Fraktionsvorstand
  • Sprecher für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
  • Mitglied im Ausschuss Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
  • Mitglied der Enquetekommission „Sicherstellung der ambulanten und stationären medizinischen Versorgung in Niedersachsen – für eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe medizinische Versorgung“

Kommunale Mandate und Funktionen

  • Seit 1.11.2006 Kreistagsabgeordneter im Landkreis Northeim, Mitglied im Kreisausschuss
  • Seit 1.11.2011 stellv. Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion im Landkreis Northeim

Mitglied im Aufsichtsrat der Helios-Klinik Northeim. Mitglied im Beirat der Helios-Klinik Bad Gandersheim. Mitglied im Vorstand der Kulturstiftung Landkreis Northeim. Mitglied im Beirat der Stiftung „Eine Chance für Kinder“ Hannover. Es besteht eine gesetzliche Berechtigung, die frühere Tätigkeit bei der AOK Niedersachsen nach dem Ende der Mandatszeit fortsetzen zu dürfen.

Freiwillige Angaben zu Nebeneinkünften

2. Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat

  • stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, Stufe 1 monatlich (nicht veröffentlichungspflichtige freiwillige Angabe)

3. Funktionen in Unternehmen

  • Vorsitzender des Stiftungsrates des Ev. Krankenhauses Bad Gandersheim.
  • Aufsichtsratsmitglied der Helios-Klinik Northeim
  • Mitglied der Gesellschafteversammlung Helios-Klinik Bad Gandersheim
  • Aufsichtsratsmitglied Gandersheimer Domfestspiele gGmbH Bad Ganderheim

Pressemitteilungen

Pressemitteilung Nr. 18/1116
30. April 2021
„Die Corona-Pandemie hat die niedersächsischen Reha-Kliniken stark unter Druck gesetzt. Die Zahl der Patientinnen und Patienten ist deutlich gesunken – dabei benötigen Reha-Kliniken durchschnittlich eine Auslastung von mehr als 90 Prozent, um kostendeckend arbeiten zu können“, erklärt Uwe Schwarz, sozialpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Schwarz betont, dass Rehabilitations-Kliniken auch in der Pandemie einen wichtigen Beitrag leisten: „Einige Reha-Kliniken wurden als Reserve-Krankenhäuser genutzt und damit die Kapazitäten zur Versorgung der Patientinnen und Patienten mit Covid-19 gesteigert. Vor allem aber werden die Reha-Kliniken eine entscheidende Rolle spielen müssen, wenn es um die interdisziplinäre Nachsorge von Corona-Erkrankten geht. Nach wissenschaftlich übereinstimmenden Aussagen leiden mehr als zehn Prozent der Corona-Erkrankten an schwer- und langwierigen Folgeerkrankungen. 25 Prozent der Betroffenen sind länger als sechs Monate arbeitsunfähig. Erstaunlicherweise trifft das auch auf jüngere Patienten zu, deren Krankheitsverlauf bei der Corona-Erkrankung sehr mild gewesen ist. Auf diese zusätzlichen gesundheitspolitischen Herausforderungen nach der Pandemiephase ist unser Gesundheitssystem noch nicht vorbreitet. Unsere Reha-Kliniken werden dabei einen wichtigen Beitrag leisten.“ „Um den Bestand der Reha-Einrichtungen langfristig zu sichern, sind hier umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen notwendig. Trotz Rettungsschirm und Ausgleichszahlungen fordere ich den Bund auf, die prekäre Situation der Reha-Kliniken ernst zu nehmen und hier mit weiteren Hilfsprogrammen zu unterstützen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie werden uns in den nächsten Jahren noch stark beschäftigen – die Leistung der Rehabilitations-Einrichtungen werden wir dabei dringend brauchen!“, erklärt der Sozialexperte.
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Schwarz: Reha-Kliniken als unverzichtbarer Teil des Gesundheitswesens
Pressemitteilung Nr. 18/1095
26. März 2021
„Die Chancen vieler Kinder auf gesellschaftliche Teilhabe und Aufstieg durch Bildung haben sich durch die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie deutlich verschlechtert,“ sagt der gesundheits- und sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Uwe Schwarz. Schon vor der weltweiten Corona-Pandemie gab es soziale und gesellschaftliche Ungleichheiten. Laut der Bertelsmann-Studie vom 22.07.2020 ist in Deutschland jedes fünfte Kind arm oder von Armut bedroht. „Ich bin daher unserer Sozialministerin Daniela Behrens sehr dankbar für ihre klaren und konstruktiven Aussagen im heutigen Plenum zu der von uns eingebrachten Dringlichen Anfrage zum Thema Armut in der Corona-Krise. Es wurde erneut deutlich, wie wichtig es ist, dass der Bund beim Thema Kindergrundsicherung schneller vorankommen muss und den Beschluss der Arbeits- und SozialministerInnenkonferenz zur Einführung einer Kindergrundsicherung endlich konkret umsetzt. Solange das noch nicht geschehen ist, setzt sich die SPD-Landtagsfraktion intensiv dafür ein, dass zumindest die Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket (But-Paket) entsprechend angepasst werden. Vor allem ausgefallene Leistungen, wie z. B. ein warmes Mittagessen, müssen durch Sachleistungen konkret ersetzt werden. Darüber hinaus brauchen wir auch verbesserte Möglichkeiten zum Auf- und Ausbau sozialer Kontakte, z. B. durch Teilhabemöglichkeiten bei Sport- und Musikvereinen, sobald es die Pandemie wieder zulässt,“ so Schwarz weiter. Oliver Lottke, Sprecher für Armut, ergänzt: „Wir dürfen unter der Pandemie auch die Bedarfe von Abhängigkeitserkrankten und Obdachlosen nicht aus dem Blick verlieren. Therapie- und Unterbringungsangebote müssen aufrechterhalten und möglichst coronakonform ausgebaut werden. Es ist gut, dass unsere Sozialministerin Daniela Behrens diese Themen heute aufgegriffen und dazu erste Ideen und Lösungsansätze im Parlament vorgestellt hat. Die sozialen Notlagen besonders benachteiligter Personengruppen dürfen wir gerade angesichts aller wichtigen Fragen um Testungen und Impfungen nicht aus dem Blick verlieren. Dafür setzen wir uns gemeinsam mit der gesamten SPD-Landtagsfraktion weiterhin intensiv ein.“
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Schwarz und Lottke: Armutsentwicklung wird durch Corona beschleunigt