Kerstin Liebelt

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Kerstin Liebelt

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Springe 35

Biografie

Porträt

Geboren am 17.07.1962 in Recklinghausen, zwei erwachsene Töchter.

Nach dem Abitur Studium der Volkswirtschaft mit dem Abschluss Diplomvolkswirtin. Vor dem Einzug in den Niedersächsischen Landtag beim AWO Bezirksverband Hannover e.V. im Bereich Personal beschäftigt.

Mitglied der SPD seit 2000. Seit 2001 Ratsmitglied der Stadt Hemmingen, seit 2013 Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Hemmingen.

Mitglied des Niedersächsischen Landtages der 18. Wahlperiode (seit 14. November 2017).

Steckbrief

  • Diplom-Volkswirtin
  • Stellv. Vorsitzende im Kultusausschuss
  • Mitglied im Unterausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
  • Mitglied der Enquetekommission „Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement verbessern“

Kommunale Mandate und Funktionen

  • Mitglied des Rates Hemmingen seit 2001, Ratsvorsitzende seit 2003
  • 2001-2017 Mitglied der Regionalversammlung für den Wahlkreis Hemmingen, Ronnenberg, Springe und Wennigsen

Freiwillige Angaben zu Nebeneinkünften

Keine Nebentätigkeit

Pressemitteilungen

Pressemitteilung Nr. 18/1118
30. April 2021
„Wir alle erinnern uns an die grausamen Missstände im Tierversuchslabor im Landkreis Harburg, die im Oktober 2019 von der SOKO Tierschutz aufgedeckt wurden. Die schrecklichen Bilder von gequälten Tieren waren erschütternd, und der Betrieb wurde konsequenterweise geschlossen. Auch in Zukunft müssen wir alles dafür tun, dass solche kriminellen Machenschaften schnellstmöglich aufgedeckt und im besten Fall schon im Vorfeld verhindert werden“, erklärt Kerstin Liebelt, Sprecherin der SPD-Fraktion für Tierschutz. Liebelt betont aber auch, dass ein großer Teil der Firmen und Institute, die mit Tierversuchen arbeiten, die geltenden Gesetze und Vorschriften einhalten. „Doch auch, wenn dem Tierschutzgesetz entsprochen wird und viele Betriebe sogar darüber hinaus noch für Tierschutz sorgen, wird vielen Tieren bei diesen Versuchen Schmerz und Leid zugefügt. Wir wollen deshalb mit einem Entschließungsantrag dafür sorgen, dass jedes Tierversuchsvorhaben einer Genehmigungspflicht unterworfen wird“, so Liebelt. „Ein Baustein auf dem Weg zu weniger Tierversuchen sind alternative Forschungsmethoden. Diese können an vielen Stellen erfolgreich Tiere ersetzen und verhindern damit unnötiges Tierleid. In diesem Zusammenhang sind vor allem computerbasierte Modelle wie induzierte pluripotente Stammzellen (iPSC), sowie Multi-Organ-Chips oder 3D-Bioprinting zu nennen“, erklärt die SPD-Politikerin weiter. Kerstin Liebelt schildert abschließend: „Das Potenzial alternativer tierfreier Methoden muss noch weiter erschlossen und erforscht werden. Unser Antrag zielt auch darauf ab, eine zentrale Datenbank einzurichten, die verfügbare tierfreie Verfahren erfasst und für Vollzugsbehörden bei Genehmigungsverfahren bereitsteht. Dort, wo es bereits alternative Möglichkeiten gibt, dürfen Tierversuche nicht genehmigt werden!“
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Liebelt: Tierversuchsfreie Methoden fördern – Kontrollen von Tierhaltungen verbessern
Pressemitteilung Nr. 18/1054
17. Februar 2021
Auch der Handel mit Tieren hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend ins Internet verlagert. Doch hier fehlen bislang ausreichende gesetzliche Regelungen, um den Schutz der Tiere ausreichend zu gewährleisten. „Mit unserem Entschließungsantrag haben wir die Grundlage für ein zielgerichtetes Vorgehen gegen den kriminellen Handel mit Hunden und Katzen im Internet geschaffen. Wir brauchen gegen diese mafiösen Strukturen eine bundeseinheitliche und möglichst auch europäische Zusammenarbeit. Niedersachsen und die Bundesrepublik Deutschland sollten hier eine Vorreiterrolle einnehmen!“, erklärt Kerstin Liebelt, Sprecherin für Tierschutz. „Seit Beginn der Corona-Krise wünschen sich immer mehr Menschen einen tierischen Mitbewohner. Bei einem großen Online-Haustierregister wurden im vergangenen Jahr 25 Prozent mehr Tiere registriert als in den Vorjahren. Viele dieser Tiere werden von illegalen Welpenhändlern erworben. Die Bilder von vielen illegal gehandelten Tieren sind zum Teil kaum auszuhalten, das Leid der Tiere ist unvorstellbar!“, führt die SPD-Politikerin weiter aus. Die Regierungsfraktionen im Niedersächsischen Landtag wollen mit ihrem Entschließungsantrag die Betreiberinnen und Betreiber von Online-Plattformen gesetzlich dazu verpflichten, eine Identitätsprüfung aller Anbieterinnen und Anbieter für Tierhandel einzuführen. Außerdem soll eine Änderung des Tierschutzgesetzes eine Gesetzesgrundlage für Online-Plattformen erwirken. „Zusätzlich wollen wir dafür sorgen, dass sich die Bundesregierung bei der EU-Kommission für eine EU-weite Registrierungs- und Chip-Pflicht für alle Hunde und Katzen vor dem Erstverkauf im Internet einsetzt. Tierinserate auf Social Media lehnen wir gänzlich ab, diese müssen dringend verboten werden!“
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Liebelt: Tierhandel im Internet braucht klare Regeln – Anonymität der Händler stoppen