Johanne Modder

Fraktionsvorsitzende

Johanne Modder

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SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag
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30159 Hannover
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Friesenstraße 58
26789 Leer
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Johanne Modder

Fraktionsvorsitzende

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Leer/Borkum 84
Zusätzliche Betreuung der Wahlkreise: Lingen 80, Meppen 81, Papenburg 82, Leer 83

Biografie

Porträt

Geboren am 12. Juli 1960 in Bunderhee, Kreis Leer, ev.-ref., verheiratet, zwei Kinder. Besuch der Volksschule in Bunderhee, anschließend der Mittelpunktschule Bunde. 1977 Abschluss mit der Mittleren Reife an der zweijährigen Berufsfachschule Wirtschaft. Anschließend Ausbildung zur Verwaltungsangestellten. Von 1999 bis zur Wahl in den Landtag 2003 Angestellte in der Bürogemeinschaft der SPD-Landtagsabgeordneten Collmann und Lücht in Leer.

Mitglied der SPD seit 1986. Vorsitzende des SPD-Bezirkes Weser-Ems.

Mitglied des Niedersächsischen Landtages seit der 15. Wahlperiode (seit 4. März 2003). Von Februar 2008 bis 14. Juni 2010 stellv. Vorsitzende und innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Vom 14. Juni 2010 bis zum 22.01.2013 Parlamentarische Geschäftsführerin. Seit dem 22.01.2013 Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion.

Steckbrief

  • Verwaltungsangestellte
  • Vorsitzende der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag
  • Mitglied im geschäftsführenden Fraktionsvorstand
  • Mitglied im Fraktionsvorstand
  • Mitglied im Ältestenrat
  • Mitglied im Wahlprüfungausschuss
  • Mitglied im Ausschuss zur Vorbereitung der Wahl der Mitglieder des Staatsgerichtshofs
  • Mitglied im Ausschuss zur Vorbereitung der Wahl und der Zustimmung gemäß Art. 70 II LV (LRV)

Kommunale Mandate und Funktionen

  • Seit 1986 Ratsfrau der Samtgemeinde Bunde, seit 2001 Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion
  • Seit 2001 Kreistagsabgeordnete Lkr. Leer

Freiwillige Angaben zu Nebeneinkünften

Freiwillige Angaben der Abgeordneten gemäß den Verhaltensregeln des Deutschen Bundestages

1. Berufliche Tätigkeit vor der Mitgliedschaft im Niedersächsischen Landtag

  • Büroangestellte Bürogemeinschaft der SPD-Landtagsabgeordneten Collmann und Lücht

4. Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts

  • Vorstandsmitglied Nds. Landkreistag, Hannover

Pressemitteilungen

Pressemitteilung Nr. 18/1005
22. Dezember 2020
Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende entgegen. Mit Blick auf den Jahreswechsel schaut die Vorsitzende der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag auf bewegte Monate zurück: „In Niedersachsen haben wir die Mitte der Wahlperiode überschritten, das heißt: Vor mehr als drei Jahren wurde in Niedersachsen gewählt, in zwei Jahren steht die nächste Landtagswahl an. Für gewöhnlich blickt man zur Halbzeit auf die Erfolge der Vorjahre zurück und gibt einen Ausblick auf die bevorstehenden Aufgaben. Mit Recht können wir stolz auf die vergangenen Jahre zurückschauen. Wir haben in Niedersachsen viel erreicht und beispielsweise die Kindergartengebühren abgeschafft und in die Qualität im Bildungswesen investiert. Wir haben massiv Gelder bereitgestellt, um neue und vor allem bezahlbare Wohnungen zu schaffen – bis zum Jahr 2030 sollen 40.000 preisgünstige Wohnungen entstehen. Wir haben große Investitionen in die niedersächsische Infrastruktur geleistet, ob in Landestraßen, Radwege oder den ÖPNV. Außerdem haben wir die Bekämpfung des Klimawandels stark in den Fokus genommen, den Ausbau erneuerbarer Energien gefördert und große Finanzvolumina bereitgestellt, um die niedersächsischen Wälder aufzuforsten. Wir haben mehr Personal bei der Justiz und der Polizei eingestellt, und die Kriminalitätsrate ist historisch niedrig – Niedersachsen ist und bleibt ein äußerst sicheres Bundesland. Ende 2019 hatten wir eine historisch niedrige Arbeitslosenquote und einen Rekordwert an Beschäftigten. Und wir haben für die nach uns kommenden Generationen Vorsorge getroffen: Wir haben ein Sondervermögen für die Sanierung der Universitätskliniken angelegt, die Krankenhausversorgung im ganzen Land gesichert und die Digitalisierung mit 1 Milliarde abgesichert, damit unser Land auch digital gut aufgestellt ist. Sie sehen: Die Erfolge aus der ersten Halbzeit unserer SPD-geführten Landesregierung können sich sehen lassen. Doch dann kam Corona.
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Modder: 2021 wird ein Jahr voller Aufgaben – Niedersachsen gerechter, moderner, zukunftssicherer und vielfältiger gestalten
Pressemitteilung Nr. 18/992
10. Dezember 2020
Zum Ende des Jahres 2020 wurde in der Dezember-Plenarsitzung des Niedersächsischen Landtages turnusgemäß der Haushalt für das kommende Jahr verabschiedet. „Für 2021 stellen wir im Landeshaushalt eine Summe von 35,9 Milliarden Euro bereit“, erklärt die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Johanne Modder, dazu in Hannover. Die zurückliegenden Haushaltsberatungen hätten sich vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und den gravierenden Auswirkungen auf die Landesfinanzen schwieriger gestaltetet als in den vorherigen Jahren, so die SPD-Politikerin: „Das Coronavirus hat uns eine einschneidende Krise beschert. Wie lange die folgenschweren Konsequenzen der Pandemie uns noch beschäftigen werden, ist trotz des Fortschritts bei der Impfstoffentwicklung ungewiss.“ Aber nicht nur gesundheitliche Folgen sind zu bewältigen. So zeigen die Steuerschätzungen für die kommenden Jahre große finanzielle Defizite auf. „Wir haben im ersten Jahr der Schuldenbremse direkt von der Notstandsregelung Gebrauch gemacht und zur Bewältigung der Pandemie mit den Nachtragshaushalten gigantische Finanzvolumina für Schutzausrüstung, die Forschung sowie als Wirtschaftshilfen bereitgestellt“, erläutert Modder. „Für meine Fraktion und mich ist klar, dass es kein Kaputtsparen in der Krise geben darf. Die Finanzierungsbedarfe sind groß, und für die erste Hälfte des kommenden Jahres wirft die Pandemie ihren Schatten bereits voraus.“
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Modder und Heiligenstadt: Haushalt 2021 geprägt durch Corona-Pandemie – 35,9 Milliarden Euro zum Erhalt der Strukturen, für Krisenbewältigung und Zukunftsthemen