Dunja Kreiser

Dunja Kreiser

Kontakt
Landtag
SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag
Hannah-Arendt-Platz 1
30159 Hannover
Wahlkreisbüro
Bahnhof 1c
38300 Wolfenbüttel
phonewebsiteemail

Dunja Kreiser

website
Wolfenbüttel-Nord 9

Biografie

Porträt

Geboren am 27. Juni 1971 in Wolfenbüttel, verheiratet, ein Sohn.

1987 bis 1990 Ausbildung zur Ver- und Entsorgerin. 1993 Ausbildereignungsprüfung. Von 1994 bis 1996 Fernstudium Abwassermeisterin mit Meisterprüfung. 2012 Berufsbildungsausschuss für Umwelttechnische Berufe beim NLWKN. 2015 Stellvertretende Teamleiterin der Abwasserbetriebe Stadt Wolfenbüttel.

Seit 2000 Mitglied der SPD. Seit 2006 OV Evessen Ortsvereinsvorsitzende. Seit 2011 Gemeindebürgermeisterin von Evessen, Hachum und Gilzum. Seit 2015 Arbeitsgruppe sozialdemokratischer Frauen UBV-WF Mitgliedschaft. Seit 2016 Vorstandsmitglied Unterbezirk SPD Wolfenbüttel.

Mitglied des Niedersächsischen Landtages der 18. Wahlperiode (seit 14. November 2017).

Steckbrief

  • Abwassermeisterin
  • Sprecherin für Sportpolitik
  • Mitglied im Ausschuss für Rechts- und Verfassungsfragen
  • Mitglied im Unterausschuss für Justizvollzug und Straffälligenhilfe
  • Mitglied im Ausschuss für Inneres und Sport
  • Mitglied in der Datenschutzkommission
  • Enquetekommission „Rahmenbedingungen für das ehrenamtliche Engagement verbessern“

Kommunale Mandate und Funktionen

  • Seit 2006 Gemeinderatsmitglied Evessen
  • Seit 2011 Gemeindebürgermeisterin in Evessen, Hachum und Gilzum
  • Seit 2011 Vorstand Wasserverband Weddel/Lehre und Werksausschussvorsitzende Abwasserbeseitigungsbetrieb Sickte
  • Seit 2006 Samtgemeinderatsmitglied in Sickte, seit 2014 Ratsvorsitzende
  • Berufsbildungsausschuss für UT- Berufe

Freiwillige Angaben zu Nebeneinkünften

Keine Nebentätigkeit

Pressemitteilungen

Pressemitteilung Nr. 18/1106
28. April 2021
Trotz der allgegenwärtigen Corona-Pandemie bleibt auch die Bekämpfung des Rechtsextremismus weiterhin eines der drängendsten Probleme dieser Zeit. Die Regierungsfraktionen von SPD und CDU haben deshalb in einem Entschließungsantrag die Ausweitung des Verbots sogenannter „Nazi-Kennzeichen“ gefordert: „Immer wieder begegnen uns im Straßenverkehr Kennzeichen, die einen Bezug zum Nationalsozialismus aufweisen“, erklärt die Innenpolitikerin der SPD-Landtagsfraktion, Dunja Kreiser. „Bislang sind bundesweit die Buchstabenkombinationen KZ, HJ, NS, SA und SS wegen ihres eindeutigen Bezuges zum Nationalsozialismus verboten. Um den Spielraum von rechtsradikalen Akronymen und NS-Propaganda auf Kennzeichen möglichst gering zu halten, plädieren wir für eine Verschärfung dessen, was an Buchstaben- und Zahlenkombinationen erlaubt ist. Auf unseren Straßen ist kein Platz für NS-Propaganda!“ Kreiser weiter: „Buchstaben- und Zahlenfolgen wie zum Beispiel ‚HH 88‘, ‚AH 18‘ oder ‚HH 1933‘ sind kein Zufall, sondern gezielte Provokation und eine Art Glorifikation des NS-Regimes.“ Der heute im Landtag abschließend beratende Antrag der Regierungsfraktionen darauf ab, zukünftig über die bereits verbotenen Buchstabenkombinationen hinaus keine Kennzeichen mehr auszuhändigen, die einen eindeutigen Bezug zum Nationalsozialismus aufweisen. Hier sind der Verfassungsschutz und der polizeiliche Staatsschutz gefordert, eine Liste mit möglichen Kombinationen zu erstellen und entsprechend den Kfz-Zulassungsstellen an die Hand zu geben. „Im Rahmen von Halter- und Fahrzeugwechseln soll die Möglichkeit geschaffen werden, bestehende Kennzeichen mit NS-Symbolen aus dem Verkehr zu ziehen“, erklärt die SPD-Innenpolitikerin.
website
Kreiser: NS-Propaganda auf unseren Straßen ein Ende setzen – Nazi-Kennzeichen verbieten
Pressemitteilung Nr. 18/1085
16. März 2021
„Statt der bisher geplanten 50.000 Euro unterstützt das Land Niedersachsen die hiesigen Vereine jetzt mit 100.000 Euro“, erklärt die sportpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Dunja Kreiser. Damit erfahren vor allem die größeren Vereine weiterhin finanzielle Unterstützung in der Corona-Krise. „Dafür habe ich mich im Ausschuss für Inneres und Sport intensiv eingesetzt. Ich stehe im regelmäßigen Austausch mit den Verbänden und Vereinen und kenne die große Not, die dort herrscht“, erklärt die SPD-Politikerin weiter. Auch in Niedersachsen habe die Corona-Krise massive Auswirkungen auf die ehrenamtliche Arbeit. Durchschnittlich etwa 3,7 Prozent der Mitglieder seien allein im vergangenen Jahr aus den Sportvereinen ausgetreten. Davon betroffen sind allerdings eher die großen Vereine in den mittleren und größeren Städten. Je ländlicher die Region und je kleiner der Verein, desto stabiler sind die Mitgliederzahlen. „Mit den nun zur Verfügung stehenden Fördermitteln können wir den Vereinen weiter unter die Arme greifen. Für mich und meine Fraktion steht fest, dass unsere Sportvereine mit ihrer großartigen Arbeit weiterhin zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und Miteinander beitragen. Die vielen Ehrenamtlichen bringen uns mit ihrem großen Engagement ein Stück mehr Normalität in unseren Alltag. Sportliche Bewegung ist gerade bei Kindern und Jugendlichen essentiell für die physische und psychische Gesundheit. Meine Fraktion ist der festen Überzeugung, dass der Sport zudem einen enormen Beitrag für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft leistet“, schildert Kreiser weiter. Die SPD-Politikerin ist begeistert vom großen Engagement der Vereine: „Nach zahlreichen Gesprächen mit Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertretern bin ich überzeugt, dass die Vereine den Vorgaben des Stufenplanes 2.0 entsprechend ihren Mitgliedern mit guten Konzepten vielfältige Angebote machen werden. Das zeigen schon jetzt die zahlreiche Online-Angebote. Die Vereinsvorstände arbeiten intensiv mit ihren ehrenamtlichen Übungsleitern an erfolgsversprechenden Konzepten, um die Zukunft der Vereine weiterhin zu sichern.“
website
Kreiser: Weitere Unterstützung für Sportvereine – Sport als Motor für Zusammenhalt