Dr. Thela Wernstedt

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Dr. Thela Wernstedt

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Hannover-Linden 26
Zusätzliche Betreuung der Wahlkreise: Uelzen 47

Biografie

Porträt

Zusätzliche Betreuung des Wahlkreises 47 – Uelzen

Geboren am 11. Februar 1968 in Göttingen, verwitwet.

Studium der Humanmedizin und Philosophie in Bochum, Hannover und Göttingen. Ärztliche Tätigkeit am Nordwest-Krankenhaus Sanderbusch und der Universitätsmedizin Göttingen. Seit 2002 promoviert mit dem Thema „Sterbehilfe in Europa“ und Fachärztin für Anästhesiologie. Von 2003 bis Ende 2004 Geschäftsführerin des Klinischen Ethikkomitees an der Universitätsklinik Erlangen-Nürnberg. Seit 2004 bis zur Wahl in den Landtag Oberärztin für Palliativmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover.

Mitglied der SPD seit 1984, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Herrenhausen-Stöcken.

Mitglied des Niedersächsischen Landtages der 17. und 18. Wahlperiode (seit 19. Februar 2013).

Steckbrief

  • Ärztin
  • Fraktionssprecherin für Frauenpolitik
  • Fraktionssprecherin für Erwachsenenbildung
  • Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur
  • Mitglied im Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung
  • Mitglied der Enquetekommission „Sicherstellung der ambulanten und stationären medizinischen Versorgung in Niedersachsen – für eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe medizinische Versorgung“

Kommunale Mandate und Funktionen

Tätigkeiten und Funktionen nach I/1., I/3. und I/4. der Verhaltensregeln

Es besteht eine gesetzliche Berechtigung, die frühere Tätigkeit an der Medizinischen Hochschule Hannover nach dem Ende der Mandatszeit fortsetzen zu dürfen.

  • Referentin in Weiterbildungskursen (Palliativmedizin) in geringem Stundenumfang
  • Pro Beruf GmbH, Hannover, Mitglied des Aufsichtsrates
  • Vorsitzende des Konvents der Evangelischen Akademie Loccum
  • Mitglied im Kirchenvorstand der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis, Hannover
  • Mitglied im Verwaltungsrat des Studentenwerks Hannover
  • Waage Hannover e. V., Mitglied im Beirat
  • Deutscher Evangelischer Kirchentag, Mitglied des Präsidiums

Freiwillige Angaben zu Nebeneinkünften

1. Berufliche Tätigkeit vor der Mitgliedschaft im Niedersächsischen Landtag

  • Oberärztin für Palliativmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover.

2. Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat

  • Vorträge im Rahmen von Weiterbildungsveranstaltungen für Ärztinnen und Ärzte.

3. Funktionen in Unternehmen

  • Fortführung der Lehrtätigkeit an der Medizinischen Hochschule Hannover. (unentgeltlich)
  • Stellv. Vorsitzende des Kuratoriums der Hanns-Lilje-Stiftung
  •  Kirchenvorsteherin der Neustädter Hof- und Stadtkirche in Hannover
  •  Stellv. Vorsitzende des Konvents der Evangelischen Akademie Loccum

Pressemitteilungen

Pressemitteilung Nr. 18/823
15. Juli 2020
Der Thüringer Verfassungsgerichtshof hat heute in seiner Grundsatzentscheidung das Thüringer Paritätsgesetz gekippt. Parteien in Thüringen waren danach verpflichtet, ihre zukünftigen Landeslisten zur Hälfte mit Frauen zu besetzen. Dr. Thela Wernstedt, gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, bedauert das Urteil außerordentlich: „Die Entscheidung des Thüringer Verfassungsgerichtshofes ist ein schwerer Schlag für die Bemühungen auf dem Weg zu einem Paritätsgesetz!“ Fakt sei, so Wernstedt, dass viel zu wenig Frauen in den Landesparlamenten vertreten sind. „Bei uns in Niedersachsen sind nur 29,2 Prozent der 137 Abgeordneten weiblich. Zwar ist der Anteil der weiblichen Abgeordneten in den letzten Jahren leicht gestiegen, aber unser Ziel ist noch immer nicht in Sichtweite. Der Frauenanteil in der Bevölkerung muss sich auch in den Landtagen widerspiegeln und es hat sich gezeigt, dass es ohne verbindliche Regeln für Parteien nicht funktioniert.“ „Für uns ist das Urteil aber auch ein Ansporn, durch kluge Verfahrenswege das Wahlrecht so zu gestalten, dass unter Wahrung von Freiheitsrechten die systematische Benachteiligung von Frauen bei Kandidaturen beseitigt wird. Wir brauchen Parität. Es hat sich als falsch erwiesen, dass Männer wissen, was Frauen brauchen, bzw. wie sich politische Entscheidungen auf Frauen auswirken. Frauen stellen die Hälfte der Bevölkerung und können ihre Interessen selbst am besten vertreten", so Wernstedt abschließend.
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Wernstedt: Frauenanteil in Parlamenten erhöhen – Thüringer Urteil ein schwerer Schlag