Dr. Christos Pantazis

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender

Dr. Christos Pantazis

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Dr. Christos Pantazis

Stellvertretender Fraktionsvorsitzender

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Braunschweig-Nord 1

Biografie

Porträt

Geboren am 9. Oktober 1975 in Hannover, verheiratet.

Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der Universität Basel und der Universität von loannina. 2003 3. Seit 2004 als Arzt in der Neurochirurgie am Städtischen Klinikum Braunschweig gGmbH tätig. 2013 Promotion zum Dr. med. an der Medizinischen Hochschule Hannover / INI Hannover GmbH mit der Arbeit „Biokompatibilität penetrierender Mikroelektroden im ZNS am tierexperimentellen Modell“ (Betreuer: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Madjid Samii).

Mitglied der SPD seit 1998. Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Braunschweig, Mitglied im Vorstand des SPD-Bezirk Braunschweig, Mitglied der SPD-Fraktion im Regionalverband Braunschweig (RGB), Mitglied im Vorstand der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Braunschweig.

Mitglied des Niedersächsischen Landtages der 17. und 18. Wahlperiode (seit 19. Februar 2013).

Steckbrief

  • Arzt
  • Mitglied des geschäftsführenden Fraktionsvorstandes und stellv. Fraktionsvorsitzender
  • Mitglied im Ältestenrat
  • Sprecher für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
  • Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
  • Mitglied im Wahlprüfungsausschuss
  • Mitglied im Ausschuss zur Vorbereitung der Wahl und Zustimmung gemäß Art. 70 II LV (LRH)

Kommunale Mandate und Funktionen

Keine kommunalen Mandate und Funktionen

Freiwillige Angaben zu Nebeneinkünften

1. Berufliche Tätigkeit vor der Mitgliedschaft im Niedersächsischen Landtag

  • Arzt in der Neurochirurgie am Städtischen Klinikum Braunschweig gGmbH

Pressemitteilungen

Pressemitteilung Nr. 18/1016
12. Januar 2021
„Homeoffice dort zu ermöglichen, wo es mach- und darstellbar ist, sollte das Gebot der Stunde in der Bekämpfung der Corona-Pandemie sein. Kontakte am Arbeitsplatz zu vermeiden, kann einen Beitrag dazu leisten, das aktuelle Infektionsgeschehen wieder beherrschbar zu machen. Jüngst hat der DGB-Chef Reiner Hoffmann erneut einen Anspruch auf Homeoffice gefordert – eine Forderung, der wir als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten nur zustimmen können. Im Übrigen sind die Pläne von Arbeitsminister Heil hier durch den Koalitionspartner im Bund torpediert worden. Nur mit der Bereitschaft der Unternehmen, die Homeoffice-Möglichkeiten großzügig auszuleben, kann der Grundsatz ‚Wir bleiben zuhause‘ umgesetzt werden. Nicht nur zur Pandemie-Eindämmung, sondern auch als Beitrag für mehr Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie zur Verkürzung von Wege- und Fahrzeiten im Sinne des Klimaschutzes, erweist sich das Homeoffice als äußerst hilfreich. Derzeit erleben wir aber ganz unverkennbar, dass vieles mit zugedrücktem Auge toleriert und akzeptiert wird. In einer Post-Corona-Zeit braucht es jedoch eindeutige Regeln und einen rechtlichen Rahmen für das Homeoffice. Dabei sind für uns zwei Aspekte klar: Es muss ein Recht, aber keine Pflicht zur Arbeit daheim geben. Homeoffice darf nicht von Unternehmen genutzt werden, um die bestehende Büro- und Mietinfrastruktur aus Kostensicht zu optimieren. Jeder Arbeitnehmer, der im Büro arbeiten möchte, sollte dies auch weiterhin können. Gleichzeitig muss auch sichergestellt werden, dass es Trennlinien zwischen Arbeit und Zuhause gibt. Damit ist für uns eng verbunden, dass sich ein Recht auf Nichterreichbarkeit etabliert.“
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Statement des wirtschaftspolitischen Sprechers Dr. Christos Pantazis zum Anspruch auf Homeoffice
Pressemitteilung Nr. 18/1000
17. Dezember 2020
„Die gemeinsame Beschlussfassung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder hat das Ziel, mit befristeten Maßnahmen den ansteigenden Infektionszahlen zu begegnen und damit auch schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle zu verhindern. Niedersachsen hat die Beschlüsse entsprechend der Vorgaben umgesetzt und damit auch erlassen, dass große Teile des Einzelhandels schließen mussten. Blumenläden gehören nicht zu den Ausnahmen, die in der gemeinsamen Beschlussfassung definiert wurden. Umso mehr irritiert mich der Weg, den die Landesregierung in NRW einschlägt. Als bislang einziges mir bekanntes Bundesland dürfen in Nordrhein-Westfalen Blumenläden weiterhin öffnen und zumindest Teile des Sortiments verkaufen. Besonders in dieser ernsten Lage ist es von enormer Wichtigkeit, dass die Bundesländer gemeinsam und einheitlich agieren. Nur so schaffen wir Verlässlichkeit und Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern! Das Verhalten unseres Nachbarbundeslandes fördert den grenzüberschreitenden Einkaufstourismus und untergräbt unsere gemeinsamen Anstrengungen zur Bekämpfung der Pandemie. Die in Aussicht gestellten Wirtschaftshilfen von Bund und Ländern sorgen für weitreichende Unterstützung der Unternehmen. Im Rahmen von Zuschüssen zu den Fixkosten, sowie mit den November- und Dezemberhilfen, wollen wir die Liquidität der Unternehmen erhalten und mit dem Instrument der Kurzarbeit Arbeitsplätze sichern. Vor allem vor diesem Hintergrund erscheint das Verhalten der Landesregierung in NRW in dieser Sache als unpassend!“
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Statement des wirtschaftspolitischen Sprechers Dr. Christos Pantazis zu den geöffneten Blumenläden in NRW
Pressemitteilung Nr. 18/986
9. Dezember 2020
In der Dezember-Plenarsitzung wurde der Haushalt des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung debattiert. Der Einzelplan 08 sieht für das Haushaltsjahr 2021 ein finanzielles Gesamtvolumen von mehr als 2 Milliarden Euro vor. „Mit dem Haushalt 2021 werden wichtige und notwendige Investitionen in die Infrastruktur unseres Bundeslandes, den Wirtschaftsstandort Niedersachsen sowie die Digitalisierung getätigt“, skizziert der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Christos Pantazis. Auf gleichbleibend hohem Niveau zum Vorjahr seien auch im kommenden Landeshaushalt die Gesamtausgaben für die niedersächsischen Straßen vorgesehen, so der SPD-Politiker. „Allein 110 Millionen Euro sieht der Landesstraßenbauplafond im kommenden Jahr vor“, erklärt Pantazis. Davon entfallen unter anderem 15 Millionen Euro auf die Sanierung von Ortsdurchfahrten sowie 20 Millionen Euro auf die Radwege in Niedersachsen. „Auf weiterhin hohem Niveau tätigen wir Investitionen in die Infrastruktur unseres Bundeslandes“, sagt der SPD-Wirtschaftspolitiker und betont, dass im Haushalt 2021 rund 866 Millionen Euro für die Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) sowie des straßengebundenen öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) eingeplant sind. Dies sei eine Erhöhung um 25 Millionen Euro zum Vorjahr. „Ein gut ausgebautes Schienennetz, ob im Nah- oder Fernverkehr, leistet einen wichtigen Beitrag zum Mobilitätsmix in Niedersachsen und ist ein wichtiger Anker im Kampf gegen den Klimawandel“, macht Pantazis deutlich.
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Pantazis: Mehr als 2 Milliarden Euro für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung im Haushaltsjahr 2021